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Martin Freeman und Ex-Freundin im TV Darum waren die Fans von der neuen "Sherlock"-Folge besonders berührt

Sherlock
Die vierte Staffel "Sherlock" läuft in Deutschland im Mai an.
© Picture Alliance
In Großbritannien lief am Neujahrstag die vierte Staffel der BBC-Serie "Sherlock" an. Für viele Fans ein emotionaler Moment - nicht nur, weil danach womöglich Schluss ist.

Keine Sorge: In diesem Text finden sich keine Spoiler auf die Handlung der vierten Staffel "Sherlock"

"Es könnte das Ende einer Ära sein. Es fühlt sich so an." Das sagte Benedict Cumberbatch kürzlich dem Magazin "GQ" und versetzte damit "Sherlock"-Fans weltweit in Bestürzung. Der Hauptdarsteller der beliebten BBC-Serie äußerte sich über die Zukunft der Krimi-Show skeptisch - auch, wenn er die Figur liebend gerne weiter spielen würde. "Der Gedanke daran, ihn nie mehr zu verkörpern, ist bitter", so Cumberbatch. Trost sollte eigentlich die vierte Staffel spenden, deren erste Folge in Großbritannien am Neujahrstag ausgestrahlt wurde. Doch die sorgte ebenfalls für Tränen.

Sherlocks Partner Watson und dessen Frau Mary werden in der Serie nämlich von Martin Freeman und Amanda Abbington verkörpert - und die sind im wahren Leben ebenfalls ein Paar. Zumindest waren sie das bis vor kurzem. Denn einige Tage vor Weihnachten gaben sie überraschend die Trennung bekannt. Freeman und Abbington waren seit 16 Jahren liert und haben zwei gemeinsame Kinder.  Als die Dreharbeiten für die vierte Staffel anstanden, waren die beiden gerade mal zwei Wochen auseinander, erzählte Abbington dem "Sunday Telegraph".

Für "Sherlock" standen Freeman und Abbington zusammen vor der Kamera

"Das war so komisch", gestand die 42-Jährige. "Martin und ich bleiben aber beste Freunde und wir lieben einander, es lief sehr freundschaftlich ab. Aber wir haben gemerkt, dass unsere gemeinsame Zeit zu Ende ist." Freeman könne seine Kinder sehen, so oft er wolle. Dieser äußerte sich ähnlich in einem Interview mit dem "Guardian". "Wir haben die Serie gedreht, als wir schon getrennt waren, was komisch war, obwohl wir noch Freunde sind und uns sehr nahe stehen", sagte er.

Für die Fans sorgte dieses Wissen  und eine besonders dramatische Handlung um das Film-Paar dafür, dass die neue Folge "Sherlock" sehr emotional wurde. Auf Twitter äußerten sich zahlreiche Zuschauer traurig.

Die deutschen Fans werden sich noch etwas gedulden müssen, um die synchronisierte Fassung der vierten Staffel im TV sehen zu können: Die neuen Folgen werden voraussichtlich ab Mai in der ARD ausgestrahlt.

sst

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