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Twitter-Reaktionen zu "Studio Amani" "Noch zehn Minuten und Nordkorea kauft Studio Amani zur Folter"

Enissa Amani aus dem Studio Amani lächelt
Noch ist es kein Hit: Auch die zweite Folge von "Studio Amani" sorgte für gemischte Reaktionen. 
© ddp
Comedy-Star Enissa Amani traf auch in der zweiten Folge ihrer Show "Studio Amani" noch nicht den richtigen Ton: Auf Twitter fielen die Reaktionen gemischt aus. Nur ProSieben freut sich.

Bei einer Sache sind sich alle einig: Enissa Amani, die hat Potenzial. Die 32-jährige gebürtige Iranerin hat im vergangenen Jahr nicht umsonst den Comedypreis als beste Newcomerin mitnehmen dürfen. Jetzt hat ihr ProSieben eine eigene große Show anvertraut, ausgerechnet auf dem Sendeplatz des gerade in Rente gegangenen Stefan Raab. Statt "TV Total" gibt es Montags um 23:05 Uhr jetzt das "Studio Amani". Und das will irgendwie noch nicht so richtig zünden.

"Studio Amani"? "Langweilig ..."

Nach der zweiten Folge musste Amani zumindest auf Twitter viel Kritik einstecken. Langweilig sei die Show und zum Lachen gäbe es auch nichts.

Dabei richten sich die Kritikpunkte fast nie gegen Amani selbst, sie kommt sympathisch rüber und findet deshalb viele Zuschauer, die ihr den Erfolg wünschen.

Doch in der ersten Sendung wirkten die Gags oft zu flach für Amani, die sich durchaus auch mal politisch äußert. In der zweiten Folge erschien sie wiederum zu lieb und naiv, wie auch unsere stern-Kritikerin anmerkte: "Die zweite Ausgabe war nichtssagend. Enttäuschend. Langweilig. Unlustig. Da gibt es wenig zu beschönigen." Es fehle ein schlüssiges Konzept. Kurz: Enissa Amani und ihr Team scheinen einfach noch nicht den richtigen Ton getroffen zu haben.

Und dann hatte Amani mit dem türkischen Kabarettisten Serdar Somuncu diesen Montag auch noch einen Studiogast, der sie beinahe an die Wand spielte. Somuncu traute sich mehr als sie, war bissiger. Das kam bei Twitter gut an.

Sehnsüchtige Tweets, die sich für die Rückkehr von Stefan Raab aussprachen, gab es ebenfalls.

Doch daraus dürfte erst einmal nichts werden. ProSieben zeigte sich nämlich äußerst zufrieden mit seinem Show-Neuling. Die zweite Folge holte 12, 6 Prozent Marktanteil bei der Zielgruppe der 14 - bis 49-Jährigen. 

sst

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