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Gro Swantje Kohlhof : Vom Kinderstar zur "Tatort"-Heldin

Sie war das entführte Mädchen, das einen "Erzieher" suchte: Gro Swantje Kohlhof begeisterte im "Tatort" aus Konstanz die Zuschauer. Sie steht seit Kindertagen vor der Kamera - und mag komplizierte Rollen.

Gro Swantje Kohlhof

Fast elf Millionen Zuschauer schalteten am Sonntag zum vorletzten Fall aus Konstanz ein. Die Geschichte um die entführte, titelgebende "Rebecca" sorgte bei den Zuschauern für Gänsehaut. Vor allem die schauspielerische Leistung von Gro Swantje Kohlhof begeisterte. Es war die zweite "Tatort"-Rolle für die 21-jährige Schauspielerin aus Hamburg. Und Sie könnten sie auch aus anderen Filmen kennen...

Fast elf Millionen Zuschauer schalteten am Sonntag zum vorletzten Fall aus Konstanz ein. Die Geschichte um die entführte, titelgebende "Rebecca" sorgte bei den Zuschauern für Gänsehaut. Vor allem die schauspielerische Leistung von Gro Swantje Kohlhof begeisterte. Es war die zweite "Tatort"-Rolle für die 21-Jährige Schauspielerin aus Hamburg. Doch Sie könnten sie auch aus anderen Filmen kennen.

Die Hamburgerin dreht seit Kindertagen. Für die Jugendserie "Die Pfefferkörner" stand sie bereits 2007 im Alter von zwölf Jahren vor der Kamera. Und auch 2010 übernahm sie in der NDR-Produktion eine Rolle, spielte die böse Rici.

Schon im Bremer "Tatort" fiel sie auf

Mit pink-farbenen Haaren spielte sie ihre erste "Tatort"-Rolle: Der Bremer Krimi mit dem Titel "Die Wiederkehr" begeisterte im vergangenen Jahr die Kritiker. Gro Swantje Kohlhof spielte die Rolle der Elena, die sich als vermisste Fiona ausgibt, eindrucksvoll und überzeugend.

"Ich wollte eine Figur spielen, die zwischendurch wie ein ganz normales Mädchen wirkt und mit ihrem Bruder Blödsinn macht. Eine Figur, der man ihre psychische Störung die ganze Zeit ansehen kann, wird schnell langweilig und berechenbar, das wollte ich auf keinen Fall," sagte sie damals der ARD.

Anfänge bei den "Pfefferkörnern"

Schon bei den "Pfefferkörnern" durfte sie sich austoben. "Lieb und nett ist nicht so meins. Ich spiele gern Figuren mit einem Knacks, die ein bisschen kaputt sind. Kein Mensch ist vollkommen heil und glücklich. Figuren, die in diese Richtung gehen, finde ich weniger spannend", sagte Kohlhof in einem Interview.

Noch eine Hauptrolle: Im NDR-Film "Der Hafenpastor und das graue Kind" spielte sie die Tochter einer Alkoholikerin, die mit 16 ein Kind zur Welt bringt.

Nach den tollen Kritiken für den "Tatort" aus Konstanz scheint sicher: Von Gro Swantje Kohlhof werden wir noch viel hören.


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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo