Der Tod der kanadischen Schauspielerin Catherine O'Hara ("Kevin - Allein zu Haus", "Beetlejuice") mit nur 71 Jahren hatte Kollegen und Fans schockiert. Jetzt gab die zuständige Behörde in Kalifornien die Todesursache bekannt, wie US-Medien übereinstimmend berichteten. Laut der Sterbeurkunde erlag O'Hara am 30. Januar einer Lungenembolie. Als zugrunde liegende Ursache wurde Darmkrebs genannt. Das Management des Stars hatte anfangs nur mitgeteilt, dass O'Hara nach "kurzer Krankheit" gestorben sei.
In dem Hollywood-Hit "Kevin - Allein zu Haus" (1990), der Macaulay Culkin zum Kinderstar machte, verkörperte sie die Mutter des kleinen Titelhelden, der von seinen Eltern bei einer Weihnachtsreise versehentlich zu Hause vergessen wurde. Die Kanadierin stand für viele Komödien vor der Kamera - unter anderem in der Rolle als Delia Deetz in "Beetlejuice" (1988) und in der Fortsetzung "Beetlejuice Beetlejuice" (2024).
Eugene Levy als Film- und TV-Ehemann
Häufig arbeitete O'Hara mit dem kanadischen Schauspieler Eugene Levy zusammen. In der Gesellschaftssatire "Best in Show" spielten sie ein neurotisches Ehepaar, das mit seinem Vierbeiner bei einer Hundeshow den großen Preis gewinnen möchte. In der preisgekrönten Sitcom "Schitt's Creek" (2015 bis 2020) mimten sie ein Ehepaar, das nach der finanziellen Pleite mit der Familie aus einer Prachtvilla in ein Motel umzieht. Die Rolle der schrillen Soap-Opera-Darstellerin Moira Rose in "Schitt's Creek" brachte O'Hara einen Emmy und einen Golden Globe ein.
Letzte Auftritte
Zuletzt war die Schauspielerin mit Pedro Pascal in der dystopischen Dramaserie "The Last of Us" und an der Seite von Komödienstar Seth Rogen in der Comedyserie "The Studio" zu sehen. Im vergangenen September nahm O'Hara gemeinsam mit ihrem Mann Bo Welch an der Emmy-Gala in Los Angeles teil. Das war US-Medien zufolge ihr letzter öffentlicher Auftritt. Bei der Vergabe der Golden Globes Anfang Januar war die Schauspielerin für "The Studio" als beste Nebendarstellerin in einer TV-Serie nominiert gewesen, doch sie fehlte bei der Preisverleihung.