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Trotz Fahrrad-Sturz auf Sendung: Stefan Raab - ein harter Hund

Millionen Fernsehzuschauer sahen den spektakulären Mountainbike-Sturz von Stefan Raab bei "Schlag den Raab". Der Entertainer war angezählt, machte aber weiter. Auch bei "TV Total" saß er wieder auf dem Moderatorensessel - trotz Gehirnerschütterung und mehrerer Brüche im Gesicht.

Am Samstag schwer gestürzt, am Montag schon wieder auf Sendung: Nur zwei Tage nach seinem Mountainbike-Crash in der Show "Schlag den Raab" hat sich Entertainer Stefan Raab mit "TV Total" zurückgemeldet. Und bei dieser Gelegenheit gab der noch im Gesicht schwer gezeichnete Entertainer Auskunft über seinen Gesundheitszustand. Er habe sich bei seinem Mountainbike-Crash das Jochbein und die Kieferhöhlenwand gebrochen, berichtete der 43-Jährige.

Der Arzt habe ihm gesagt, er könne im Prinzip alles machen, nur keinen Sport, so Raab weiter. "Das heilt von alleine wieder zusammen. Die Schwellung erholt sich innerhalb von einer Woche, dann sind die Kopfschmerzen wieder vorbei."

Zunächst hatte die Diagnose noch Gehirnerschütterung, Schürfwunden im Gesicht und eine leichte Amnesie (Gedächtnisverlust) gelautet. Raab war bei seiner Show über den Lenker seines Fahrrads gefallen und mit dem Gesicht auf hartes Geröll geprallt. Er konnte sich an den Sturz und die Minuten danach zunächst nicht erinnern.

"Das war's jetzt mit meiner Topmodel-Karriere"

"Ich hab den Boden auf mich zukommen sehen, hab gedacht Scheiße, Scheiße, Scheiße", beschrieb Raab seinen Sturz. "Bis dahin kann ich mich erinnern, danach nicht." Ihm sei schwarz vor Augen geworden und er sei für einige Sekunden weggewesen, sagte Raab am Montagabend beim Betrachten der Sturzszene.

Angesichts von Narben rund um sein Auge, auf der Backe und am Kinn, sagte er: "Das war's jetzt mit meiner internationalen Topmodel-Karriere" und witzelte auf Kosten des von einer Narbe im Gesicht gezeichneten Stars des FC-Bayern: "Jetzt weiß ich endlich, wie sich Franck Ribery so jeden Tag fühlt."

In der Sendung am Samstagabend machte der Entertainer dennoch nach kurzer Behandlungspause weiter, verlor am Ende aber gegen seinen Kontrahenten. Der 29-jährige Hans Martin aus Stolpe auf Usedom ging mit dem Preisgeld von zwei Millionen Euro nach Hause, Raab mit einem demolierten Gesicht und dem Beweis, ein echt harter Hund zu sein.

joe/DPA/APN / DPA