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Von Märchen bis Blockbuster: Hier sollten Sie einschalten: die TV-Tipps für Weihnachten

Nie lohnt sich das Einschalten mehr, als über die Feiertage. Die Fernsehsender haben auch dieses Jahr wieder tolle Blockbuster und Klassiker im TV-Angebot. Die Filmtipps für Weihnachten.

Zauberer von Oz

"Die fantastische Welt von Oz", So, 20. Dezember, 20:15 Uhr, RTL

Alle Jahre wieder legen sich die Sender ins Zeug und packen zur Weihnachtszeit ihre schönsten TV-Schmankerl aus. Bei RTL geht es zum Beispiel am 20.12. mit "Die fantastische Welt von Oz" los. Der Fantasy-Streifen von 2013 erzählt die Vorgeschichte zu dem vor allem in den USA sehr beliebten Musicalfilm "Der Zauberer von Oz". Hollywoods Top-Riege der Schauspieler rissen sich um eine Rolle in dem bunten Märchen-Spektakel, darunter James Franco, Michelle Williams, Rachel Weisz und Zach Braff.

"Die fantastische Welt von Oz", So, 20. Dezember, 20:15 Uhr, RTL

Alle Jahre wieder legen sich die Sender ins Zeug und packen zur Weihnachtszeit ihre schönsten TV-Schmankerl aus. Bei RTL geht es zum Beispiel am 20.12. mit "Die fantastische Welt von Oz" los. Der Fantasy-Streifen von 2013 erzählt die Vorgeschichte zu dem vor allem in den USA sehr beliebten Musicalfilm "Der Zauberer von Oz". Hollywoods Top-Riege der Schauspieler rissen sich um eine Rolle in dem bunten Märchen-Spektakel, darunter James Franco, Michelle Williams, Rachel Weisz und Zach Braff.

"Schöne Bescherung", Di, 22. Dezember, 20:15, VOX

Das "Dinner for One" der Weihnachtszeit: Clark Griswold (Chevy Chase) will ruhige und besinnliche Weihnachtstage mit Frau und Kindern (Juliette Lewis und "Big Bang Theory"-Star Johnny Galecki) verbringen.

Doch leider kommt alles ganz anders: Der selbst ausgegrabene (!) Baum ist viel zu groß für die eigenen vier Wände, die Festtagsbeleuchtung legt die Stromversorgung in der gesamten Nachbarschaft lahm und zu allem Überfluss steht auf einmal die Proll-Verwandtschaft um Eddy (Randy Quaid) im ranzigen Wohnmobil vor der Tür. Eine Komödie, die auch Kindern Spaß macht.

"Die weiße Schlange", Sa, 19. Dezember, 18:45 Uhr, ZDFNeo und Do, 24. Dezember, 16:30 Uhr ZDF

Märchenfilme gehören einfach zu Weihnachten: Dieses Jahr gibt es die erste Verfilmung von "Die weiße Schlange"zu sehen. Das eher unbekannte Märchen der Brüder Grimm bezaubert mit sprechenden Tiere und einem tollen Schauspiel-Ensemble. Den Hauptdarsteller Tim Oliver Schultz könnten Sie aus der Erfolgsserie "Club der roten Bänder" kennen. Im Märchen spielt er einen neugierigen Königsdiener, der einem Geheimnis auf die Schliche kommt. Schultz liebt Märchenverfilmungen. "Ich mag, dass man total überdrehen kann und pathetisch sein darf. Die Kostüme und das Schloss sind toll, und man darf mit Feder und Tinte schreiben. Es ist eine ganz andere Welt und das macht Spaß", sagte er dem stern. Übrigens: In den Szenen mit der Schlange hatte Schultz eigentlich eine Poolnudel in der Hand.

"Frank Sinatra - All or Nothing at All", Mi, 23. Dezember, 20:15 Uhr, Arte

Man kann sich so einen Erfolg heutzutage gar nicht mehr vorstellen: Frank Sinatra verkaufte mehrere hundert Millionen Platten, spielte in über 60 Filmen mit. Der Mann war ein Superstar. Arte zeigt in einem vierstündigen Porträt die Lebenstationen des großen amerikanischen Sängers und Entertainers. Dazu gibt es seltene Aufnahmen von seinem Abschiedskonzert 1971 in Los Angeles zu sehen und natürlich viele andere bekannte Namen der damaligen Zeit. Auf dem Foto ist er 1947 mit Judy Garland zu sehen. Sinatra starb 1998 an einem Herzinfarkt. Wer Lust hat, an Weihnachten nostalgisch zu werden, sollte einschalten.

"Die Geister, die ich rief...", Mi, 23. Dezember, 22:30, Kabel1  

Eine Hommage an den Charles-Dickens-Klassiker "Eine Weihnachtsgeschichte":

Frank Cross (Bill Murray) ist ein empathie- und skrupelloser Menschenfeind, der nicht einmal vor Kündigungen an Weihnachten zurückschreckt. Daraufhin erscheint ihm sein verstorbener Chef und kündigt das Kommen der drei Weihnachtsgeistern an. Diese nehmen sich Frank der Reihe nach vor, um aus dem Ekelpaket wieder einen Menschenfreund zu machen. Bill Murray in Bestform!

Les Misérables, Mi, 23. Dezember, 23 Uhr, ZDF

Für dieses Musical hagelte es Auszeichnungen: Die Verfilmung von "Les Misérables" von 2012 war ein riesiger Erfolg. Einschalten lohnt sich schon allein wegen der beeindruckenden Star-Dichte: Neben Helena Bonham-Carter und Sacha Baron Cohen (hier auf dem Bild) spielen auch Amanda Seyfried, Eddie Redmayne, Hugh Jackman und Anne Hathaway mit. Letztere bekam für ihre Leistung als kranke Arbeiterin Fantine sogar den Oscar als Beste Nebendarstellerin. Drama, Pathos und Musik - wenn nicht an Weihnachten, wann dann?

"Weihnachten bei den Hoppenstedts", Do, 24. Dezember, 15:45 Uhr, ARD

Machen Sie es sich jetzt gemütlich: Auch wenn Sie diesen Weihnachtsketch von Loriot schon im Schlaf mitsprechen können - einmal im Jahr sollte man sich "Weihnachten bei den Hoppenstedts" ansehen. Und sich an die großartige Evelyn Hamann und den genialen Vicco von Bülow erinnern, die den Weihnachtswahnsinn der durchschnittsdeutschen Familie Hoppenstedt 1978 einfingen. Am besten, man trinkt schon einmal ein Gläschen Punsch dabei und ruft kräftig bei "Früher war mehr Lametta!" mit.

"Wanted", Do, 24. Dezember, 22:00Uhr, RTL

Eine Pistolenkugel so abfeuern, dass sie eine Kurve fliegt? Schneller reagieren als das Auge sehen kann? Das ist "Wanted"!

Wesley Gibson (James McAvoy) ist die Blaupause eines Losers: Bei seinem langweiligen Bürojob wird er gemobbt, das Konto ist so gut wie leer, seine Freundin betrügt ihn. Und dann hat auch noch ein Killer seinen Vater getötet. Eine Begegnung mit der geheimnisvollen Fox (Angelina Jolie) verändert alles. Wesley trifft auf Sloan (Morgan Freeman), der ihm anbietet, ihn unter der Aufsicht von Fox auszubilden. Wesley willigt ein- und die Action beginnt.

Starkes Popcorn-Kino aus Hollywood mit großartigen Effekten und tollen Schauspielern.  

"Der Hobbit 2 - Smaugs Einöde", Fr, 25. Dezember, 20:15 Uhr, Sat.1

Noch mehr Action-Spektakel, noch mehr atemberaubende Kulisse: Im zweiten Teil der "Hobbit"-Trillogie legte Regisseur Peter Jackson die Messlatte noch einmal höher.  Die "Herr der Ringe"-Vorgeschichte konzentriert sich auf den bösen Drachen Smaug und den Hobbit Bilbo - großartig gespielt von Martin Freeman. Die zahlreichen filmischen Effekte und die schiere Bildgewalt machen die etwas dünn geratene Story wieder wett. Ein Muss für alle Fantasy-Fans und für alle, die mal wieder in den Tolkien-Sog geraten wollen.

Von Maximilian Hoch und Sarah Stendel