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Vorzeitiges Ende für Sat.1-Schnitzeljagd: "Kerner"-Reporter Sven - kaum untergetaucht, schon wieder da

Die elektronische Schnitzeljagd auf den Sat.1-Reporter Sven hat ein frühes Ende gefunden. Bereits vier Tage nach dem Start des selbstbetitelten "TV-Experiments" enttarnte ein Zuschauer den gesuchten Mann.

Das hatten sich die Verantwortlichen bei Sat.1 anders ausgemalt: Drei Wochen lang sollte der TV-Reporter Sven untertauchen - und Fernsehdeutschland auf eine Schnitzeljagd geben, die es seit Carmen Sandiego so nicht mehr gegeben hatte. Gleichzeitig hoffte man, mit der Aktion die Quoten der schwächelnden TV-Show "Kerner" aus dem Keller zu holen.

Diese Hoffnungen sind nun zerplatzt: Schon vier Tage nach dem Start der Suchaktion ist Sven am Sonntag von einem Zuschauer erkannt worden. Mit den Worten "Du bist Sven!" beendete er nach Senderangaben am Mittag die Suche nach dem TV-Reporter und soll nun 10.000 Euro erhalten. Bereits am Samstag hatte ein Verfolger die digitale Signatur (IP-Adresse) von Svens Laptop entschlüsselt.

Der Sender kommentierte das frühe Aus der Aktion als fairer Verlierer: Das TV-Experiment habe gezeigt, dass es nur noch schwer möglich sei, trotz Verwendung von Computer, Handy, EC- und Kreditkarte in Deutschland lange unterzutauchen und unerkannt zu bleiben.

jwi
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