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Dunkle Serie Wie schon bei "Game of Thrones": Viele Zuschauer sahen bei "House of The Dragon" nichts

"House of The Dragon"
Was Prinzessin Rhaenyra (Emma D‘Arcy) in der siebten Folge von "House of The Dragon" tut, war für viele Zuschauer kaum zu erkennen
© ZUMA / Imago Images
Das weckte Erinnerungen an "Game of Thrones": Auch in der neuen Folge von "House of The Dragon" konnten viele Zuschauer kaum etwas erkennen, weil das Bild so dunkel war. Und das war kein Versehen.

"House of The Dragon" fesselt jede Woche viele Zuschauer:innen vor den Bildschirm – auch in Deutschland. Die Serie zeigt, wie die Welt, die Fans aus "Game of Thrones" kennen, entstand. Doch in Folge sieben gab es nicht nur inhaltliche Parallelen zu der extrem erfolgreichen Show. Viele Zuschauer:innen erlebten in der aktuellen Episode ein ganz ähnliches Problem wie schon bei "Game of Thrones" vor einigen Jahren. Nicht nur die Handlung lebte von düsteren Elementen wie Mord und Betrug, auch rein visuell blieb vieles im Dunklen.

Was sich inmitten der Intrigen und Machtkämpfe abspielte, musste man sich zeitweise weitestgehend selbst erschließen – es war schlicht und einfach kaum etwas zu erkennen. Ein großer Teil der Zuschauer:innen sahen in vielen Szenen fast nur Schwarz auf ihrem Bildschirm. Einige User:innen zeigten auf Twitter Beweisbilder und machten ihrem Ärger über die Produktion Luft.

"House of The Dragon" hat das gleiche Problem wie "Game of Thrones"

"Ich hasse es", schrieb ein User. Auch Änderungen in den Einstellungen, wie die Bildschirmhelligkeit hochzudrehen, schafften kaum Abhilfe. Immerhin: Laut "Mashable" hatten Zuschauer:innen mit modernen OLED-Fernsehgeräten, die in der Lage sind, ein tiefes Schwarz zu erzeugen, bessere Sicht auf das Geschehen in der Serie.

"Game of Thrones"-Spinnoff "House ot the Dragon" im Trailer

Schon in "Game of Thrones" war eine Folge fast vollständig im nichtssagenden Dunkel versunken: In der letzten Staffel der Serie war während der Schlacht mit dem Nachtkönig, einem der lange vorbereiteten Höhepunkte der Erzählung, kaum etwas zu sehen. Interessant: Auch diese Episode wurde vom gleichen Regisseur gedreht, nämlich Emmy-Gewinner Miguel Sapochnik. Damals hatte Sapochnik erklärt, die dunkle Darstellung sei sinnvoll gewesen, um die Atmosphäre an jenem Punkt der Geschichte zu unterstreichen.

Schon dieser Umstand spricht dafür, dass kein Versehen vorliegt. Das bestätigte auch der Sender HBO, der via Twitter auf Beschwerden von Zuschauer:innen reagierte. "Die gedämpfte Beleuchtung dieser Szene war eine bewusste kreative Entscheidung", stellte HBO klar – was den Unmut der Fans nicht wirklich milderte.

Quellen: "Variety" / "Mashable"

epp

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