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Wegen Corona "Wer wird Millionär?": Günther Jauch im leeren Studio

Günther Jauch moderiert "Wer wird Millionär?"
Günther Jauch moderiert "Wer wird Millionär?"
© Rolf Vennenbernd / DPA
Das Studio von "Wer wird Millionär?" ist wegen dem Coronavirus fast vollkommen leer.  So erlebt Günther Jauch die Situation. 

So ruhig war es noch nie im Studio von "Wer wird Millionär?". Wegen der Corona-Krise wird momentan kein Publikum zugelassen. Selbst für den Showbusiness-Profi ist das eine noch nie dagewesene Situation. In einem RTL-Interview erklärt er, wie es sich für ihn anfühlt: "Ach, eigentlich war's 'ne lustige Sendung." Der Verlauf sei wie bei den anderen Ausgaben, außer dass "nur Begleitpersonen und unsere drei Zusatzjoker, unsere Millionäre" geklatscht haben. Akustisch sei das "natürlich ein anderes Feeling. Das stimmt schon".

Denn auf die Reaktionen des Publikums musste Jauch verzichten. Er merke sofort, was den Leuten gefallen habe, worauf sie gar nicht reagieren, worüber sie lachen oder keine Miene verziehen: "Und wenn man vom Publikum entsprechend getragen wird, dann setzt man vielleicht auch nochmal einen drauf." Fehle wie jetzt zum Teil akustisch das Echo, denke man eher: "Oh, der Witz war vielleicht nicht so gut, wir gehen mal lieber weiter", erklärt der Moderator.

Neuer Joker bei "Wer wird Millionär?"

Für die neuen "Wer wird Millionär?"-Folgen wurde der "Publikumsjoker" ersetzt. Statt das voll besetzte Studio um Rat zu fragen, können Kandidaten im Zweifelsfall auf die Expertise von ehemaligen Gewinnern zählen: drei "WWM"-Sieger bilden fortan das Publikum und können weiterhelfen. Der "Millionärsjoker" steht als "vierter Joker" nur in der Risikovariante zur Verfügung. Als zweites gibt es nun den sogenannten "Begleitpersonenjoker": Dabei kann der Kandidat eine Begleitperson als Zusatzjoker wählen und sich mit ihr beraten. Der "Begleitpersonenjoker" ist statt des Zusatzjokers gültig.

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Ebenso wird die Zahl der Kandidaten in der Auswahlrunde reduziert. Statt acht beschränkt sich RTL auf sechs Leute, die am Aufzeichnungstag ins Studio und wieder nach Hause fahren können. Dadurch sollen Hotelübernachtungen vermieden werden. Zusätzlich sollen Kandidaten und Produktionsteam während der Aufzeichnung weitestgehend voneinander getrennt bleiben.

deb SpotOnNews

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