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Fasching 2018: Darf ich mich zu Karneval als Indianer verkleiden?

Es ist ein Dauerbrenner: Auch in der aktuellen Karnevals-Saison erfreut sich das Indianer-Kostüm großer Beliebtheit. Doch darf ich mich tatsächlich so verkleiden?

Diese Kinder haben sich zu Karneval als Indianer verkleidet

Dürfen die das? Diese Kinder haben sich zu Karneval als Indianer verkleidet

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Für die närrische Zeit hat man in Hamburg wenig Verständnis. Während die Menschen in Köln, Düsseldorf und anderswo ausgelassen feiern, geht der Hanseat lieber seiner gewohnten Arbeit nach. Immerhin: In Kindergärten und Schulen gönnt man den Kindern eine kleine Auszeit von der ewigen Pflichterfüllung und erlaubt zumindest einen Tag Kostümierung.

Meine sechsjährige Tochter wollte sich zur diesjährigen Kita-Sause als Piratin verkleiden. Lag damit aber klar in der Minderheit: Die meisten Kinder und sogar einige Erzieherinnen hatten sich als Indianer kostümiert. Damit liegen sie voll im Trend: Einer Auswertung der Google-Suchanfragen zufolge ist "Indianerkostüm" die am häufigsten gesuchte Verkleidung im Januar und Februar 2018. Doch nur weil es viele tun, muss es nicht richtig sein. Darf man tatsächlich als Indianer zum Fasching gehen?

In den USA ist es schon seit Längerem problematisch, und auch in Deutschland gibt es seit einigen Jahren die Diskussion, ob man sich als Indianer verkleiden darf. Manche empfinden das als Alltagsrassismus. Verkleidung sei eine Form der kulturellen Aneignung, und die habe viel mit Imperialismus und Kolonialismus zu tun, so der wichtigste Einwand. 

Indianer kennt man hier nur aus Filmen

Ein Argument, das Gewicht hat für die Debatte innerhalb der USA, eines Landes, in dem die Ureinwohner beinahe ausgerottet worden sind und wo eben noch immer Native Americans leben.

In Europa sieht das jedoch anders aus. Indianer kennt man hier ausschließlich aus Western, etwa den Karl-May-Filmen oder der Parodie von Bully Herbig, in denen die edle Rothaut von einem Franzosen verkörpert wurde. Wer sich hierzulande als Indianer verkleidet, äfft also nicht amerikanische Ureinwohner nach, eignet sich auch keine Kultur an, sondern nimmt sich die Darstellungen in populären Filmen zum Vorbild. Am besten verkleidet man sich also als konkrete fiktive Figuren wie Nscho-Tschi oder Winnetou. Damit haben die Kostüme so viel Realitätsbezug wie die Eiskönigin oder das in diesem Jahr ebenfalls beliebte Einhorn. 

Meine elfjährige Tochter hat sich in diesem Jahr übrigens als Cowgirl verkleidet. Mit pinkem Westernhut. Wer will, kann das natürlich auch als furchbare Verballhornung der amerikanischen Siedler empfinden und sich darüber aufregen. Es soll ja Politiker geben, die suchen nur solche Gelegenheiten, um sich unterdrückt zu fühlen. Donald Trump, bitte übernehmen Sie!

Eine Vagina-Maske und ein Karnevalskostüm mit Riesen-Penis


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.