„Ich vermisse dich“
Kevin Smith ehrt seine verstorbene Mutter

Kevin Smith hatte mit „Clerks - Die Ladenhüter“ 1994 seinen Durchbruch.
Kevin Smith hatte mit „Clerks - Die Ladenhüter“ 1994 seinen Durchbruch.
© imago images/Future Image/Carla Van Wagoner

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Vor einem halben Jahr hat US-Regisseur Kevin Smith seine Mutter verloren. Nun teilte er eine rührende Erinnerung.

Sechs Monate nach dem Tod seiner Mutter hat Regisseur Kevin Smith (55) ihr auf Instagram ein Denkmal gesetzt. Der "Clerks - Die Ladenhüter"-Macher veröffentlichte einen Beitrag zu Ehren von Grace Smith, die im Dezember im Alter von 79 Jahren gestorben ist. Darin blickt er auf fröhliche Zeiten zurück.

Gemeinsamer Spielhallenbesuch

"Meine Mutter ist heute vor sechs Monaten gestorben", schrieb Smith. Statt die Dunkelheit zu verfluchen, zünde er lieber eine Kerze an. Im März 2025 habe er seine Mutter zu einem Besuch in einer Spielhalle mitgenommen. "Ich bin so froh, dass wir an diesem Tag dort waren, denn neun Monate später war sie nicht mehr da."

Dazu teilte ein Video von dem Mutter-Sohn-Ausflug. Darin probierte sie ein Rennspiel aus, während ihr Sohn sich neckend über ihre Fahrkünste lustig machte. Smith erinnerte seine Mutter in dem Clip scherzhaft daran, ab und zu eine Pause zu machen, und rief ihr zu, sie solle auf die Straße achten. Als Grace schließlich als Letzte ins Ziel kam, kommentierte Smith trocken, das seien "Champion-Ergebnisse". Es sei das erste Mal seit Langem gewesen, dass sie gefahren sei - und genau deshalb habe man ihr den Führerschein entzogen. Beide brachen daraufhin in Gelächter aus.

An den Beitrag knüpfte Smith einen Aufruf: Man solle etwas Schönes mit den älteren Menschen im eigenen Leben unternehmen, die er als "Architekten eurer glücklichen Kindheitserinnerungen" bezeichnete. "Ich vermisse dich, Mama", fügte er zum Schluss noch hinzu.

Er bezeichnete seine Mutter als "Löwin" und sich als "Tiger"

Den Tod seiner Mutter hatte Smith am 2. Dezember 2025 öffentlich gemacht, nur zwei Tage nachdem er berichtet hatte, sie erhole sich im Krankenhaus. Die Rechnung für 55 Jahre bedingungsloser Liebe sei am 1. Dezember fällig geworden, schrieb er damals. Er habe mitansehen müssen, wie der stärkste Mensch, den er je gekannt habe, die Bühne verlasse. Grace beschrieb er als "Löwin", die ihr Rudel erbittert beschützt habe, und als seinen größten Fan. Seine Mutter habe ihm das Gefühl gegeben, etwas wert zu sein - für die Familie, für die Welt und besonders für sie. Er werde sie für den Rest seines Lebens vermissen, sei sich aber bewusst, wie viel Zeit er mit ihr habe verbringen dürfen. Den Abschiedsgruß unterschrieb er mit "Tiger".

SpotOnNews

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