VG-Wort Pixel

Wachsfigur bei Madame Tussauds "Ist das nicht Kate Hudson?" - die viel zu weiße Beyoncé

Beyonce
Beyoncé, can you handle this? Die neue Wachsfigur bei Madame Tussauds in New York
© Madame Tussauds
Ja, das soll Popstar Beyoncé sein. Im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds in New York wurde ihre neue Figur vorgestellt. Das Problem: Sie sieht Beyoncé nicht nur nicht ähnlich, sondern ist erstaunlich blass.

Die Queen hat eine, Justin Bieber und natürlich Donald Trump: Wer im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds verewigt wird, hat es geschafft. Sowohl die Prominenten selbst als auch Fans freuen sich meist über ihr Ebenbild aus Wachs. Endlich gibt es den Star zum Anfassen. Probleme entstehen immer dann, wenn sich so gar keine Ähnlichkeit einstellen will.

Jüngstes Beispiel: Die Wachsfigur von Popstar Beyoncé, die in der vergangenen Woche bei Madame Tussauds in New York vorgestellt wurde. "Beyoncé ist zurück, kommt alle her und schaut sie euch an", forderte das Unternehmen in einer Twitter-Mitteilung die Fans der ehemaligen Destiny's-Child-Sängerin auf. Das gezeigte Foto der Wachsfigur löste jedoch Entsetzten aus.

Fans wütend über die misslungene Beyoncé-Figur

"Katastrophaler Fehlgriff", "Horror" oder "absolut misslungen" waren noch die harmlosesten Kommentare zu der vorgestellten Figur. Viele Fans sind sich einig: Diese Wachsfigur sieht Beyoncé nicht im Geringsten ähnlich. "Die haben wohl ein Foto von Kate Hudson als Vorbild genommen", witzelte ein Nutzer. Ein anderer glaubt, dass die Figur eher Lindsay Lohan ähnlich sehe.

Doch einige Kommentatoren gehen noch weiter. Sie werfen Madame Tussauds ein "Whitewashing" vor. Die Sängerin mit den afro-amerikanischen Wurzeln werde bewusst als Weiße dargestellt. In der Tat wirkt die Wachsfigur erstaunlich blass und hat wohl nur wenig mit der Realität zu tun. Kritiker glauben auch zu wissen, woran das liegt: "Es ist bekannt, dass Madame Tussauds fast nur Weiße Skulptoren beschäftigt."

Madame Tussauds wehrt sich

In einer offiziellen Mitteilung reagiert das Unternehmen. "Bei Madame Tussauds betreiben unsere talentierten Skulpturen große Anstrengungen um sicherzustellen, dass die Wachsfigur der dargestellten Persönlichkeit so ähnlich wie möglich sieht", heißt es. Im konkreten Fall spiegele das gezeigte Foto nicht die Realität wider. "Die Lichtverhältnisse und das Blitzlicht haben offenbar dazu geführt, dass die Farbe der Figur verzerrt dargestellt wird", heißt es. Auf den Vorwurf, zu wenige schwarze Skulptoren zu beschäftigen, geht Madame Tussauds allerdings nicht ein.

mai

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker