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Abgewatscht - Promis der Woche: Veilchen für Rihanna

Valentinstag bei den Promis: Boris Becker gibt Einblick in seine Libido, wärend Mel B vor lauter Lust kaum an sich halten kann. Bei Prinz Harry hingegen sieht's nicht ganz so rosig aus. Und Chris Brown schenkt seiner Rihanna ein Veilchen.

Von Stefan Mielchen

Der Valentinstag ist eigentlich eine hübsche Erfindung der Floristeninnung. Dass man sich zum Tag der Liebenden Blumen schenkt, hat ein Promi allerdings gründlich missverstanden. So verpasste R&B-Sänger Chris Brown seiner Freundin Rihanna in dieser Woche statt Rosen ein Veilchen. Es war wohl nicht das erste Mal, dass die Popgröße von ihrem Freund vermöbelt wurde. Auslöser des Streits soll ausgerechnet Paris Hilton gewesen sein. Rihanna sei eifersüchtig auf das It-Girl gewesen, berichten Freunde. Und nachdem es schon zu Beginn des Abends Streit gab, mit welchem Auto man zu einer Party fahre (es wurde dann der Lamborghini...), gab schließlich ein Wort das andere. Typen wie Brown traut man zu, dass sie sich auch noch nach dem Motto herausreden: Alles ist im Affekt geschehen, weil ihm ausgerechnet mit Schreckschraube Paris etwas nachgesagt wird. An blöden Argumenten mangelt es solchen Prügelknaben ja selten. Männer sind eben Schweine.

Hunde aber auch. Zum Beispiel der von Sarah Connor: Bailey hat mal wieder die Chappy-Dose nicht angerührt und lieber Nachbars Kaninchen mit Haut und Haaren verspeist. Die Jodelschnepfe aus Delmenhorst hatte deshalb erneut die Ordnungshüter im Haus. "Bild" nahm bereits besorgt die Vokabel "einschläfern" in den Mund. Selbstverständlich war der Hund gemeint.

Robin Gibbs himmkisches Vaterglück

Quicklebendig erscheint hingegen Bee-Gee Robin Gibb, der sein neues Vaterglück mit 56 kaum fassen kann. Das Kind sei ein "Geschenk des Himmels", freute er sich. Der Haken: Das Kind kam ohne göttlichen Beistand zur Welt, es stammt vielmehr von seiner Haushälterin. In katholischen Pfarrhäusern ist eine Liaison mit der Zugehfrau zwar gang und gäbe, bei Gibbs daheim gibt’s aber Ärger. Schließlich hat Robin neben der Geliebten auch eine Ehefrau, die ob des Kindes außer sich vor Wut sei, heißt es. Ob sich das Kind bereits ähnlich echauffierte, weil es auf den leicht winterlichen Namen Snow Evelyn Robin Juliet getauft wurde, ist nicht überliefert. Immerhin kann sich die Kleine bei dieser bekloppten Kombination noch überlegen, ob sie lieber Junge oder Mädchen sein will.

Valentinsmäßig ganz daneben liegt derzeit Peaches Geldof, 19, Tochter des Weltgutmenschen Bob. Sie lässt sich nach ihrer Blitzehe im August schon wieder scheiden. Wahrscheinlich war der Altersunterschied zu ihrem Gatten Max, 24, einfach zu groß. Die Ehe, die in Las Vegas geschlossen wurde, war wohl eher ein verpatztes Glücksspiel: Wie jetzt herauskam, war das Paar bei der Trauung volltrunken. Andererseits - wann ist Peaches eigentlich nicht zugedröhnt? Man ist ja nicht umsonst mit Amy Winehouse befreundet.

Apropos Alkoholiker: Der britische Fettnapfkönig Prinz Harry muss in Kürze einen Anti-Rassismuskurs beim Militär besuchen. Während man sich noch fragt, was er ausgerechnet dort lernen soll, macht seine Ex Chelsy Davy nach der frischen Trennung bereits wieder Nägel mit Köpfen. Sie plant einen Urlaub mit einem Krokodiljäger! Bradley Kirkland heißt der 22-jährige Hungerhaken mit Waschbrettbauch, von dem ein Foto kursiert, auf dem er einen attraktiven Alligator stemmt. Wahrscheinlich hat Chelsy das Motiv bereits in Stiefel und Handtaschen umgerechnet. Weitergehende Interessen werden von beiden verneint: "Wir sind nur gute Freunde". Na, wer’s glaubt... Schließlich gibt Bradley als Hobbys "Rodeo, Sportaktivitäten in der Natur sowie hübsche Mädchen" an. Übersetzt heißt das nichts anderes als Sex on the Beach. Was auch immer Bradley stemmt, wir wünschen einen schönen Urlaub!

Mel B hat den größten Sextrieb

Ob am Strand oder auf dem Küchentisch: Spice-Girl Mel B kann immer, überall und ohne Pause! Sie habe den größten Sextrieb aller Menschen, die sie jemals getroffen habe, erklärte sie in dieser Woche, nachdem sie ihrem Ex Eddie Murphie fix noch acht Millionen Dollar Unterhalt für das gemeinsame Kind aus den Rippen leierte. Und als ob irgendjemand nach weiteren Details gefragt habe, gab sie vorsorglich die Vorzüge ihres aktuellen Gatten Stephen Belafonte bekannt: "Ich habe vor ihm niemanden getroffen, der mir in sexuellen Dingen ebenbürtig war." Will wohl sagen: Belafonte kennt mindestens so viele schmutzige Wörter wie Mel.

Gut, dass es noch deutsche Saubermänner gibt: Berufs-Schalker Rudi Assauer etwa erklärte in dieser Woche, wie sehr er das Single-Dasein genieße: "Ich kann endlich tun und lassen, was ich will", dröhnte der Mann mit der angewachsenen Zigarre in Richtung Simone Thomalla, die unlängst die Flucht aus Gelsenkirchen angetreten hatte. Für Assauer heißt das: "Fußball-Gucken satt und abends nach Hause kommen, wann ich will." Da fehlen eigentlich nur noch die Punkte Rülpsen nach dem Essen und auf dem Sofa am Sack kratzen.

War sonst noch was? Na klar: Boris Becker ließ zum Valentinstag gewisse Einblicke in seine Libido zu. Trotz der neu entflammten Liebe zu Lilly Kerssenberg erklärte er jetzt, dass er gerne ein besserer Golfspieler wäre: "Handicap 7, das ist für einen Sportler nicht wirklich gut." Muss man sich Sorgen machen, Boris? Schließlich heißt es bei Männern jenseits der 40 nicht umsonst: Haben sie noch Sex - oder spielen sie schon Golf?