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Recht auf Abtreibung "Full House"-Star Jodie Sweetin bei Demo von Polizei zu Boden gestoßen

Jodie Sweetin
Jodie Sweetin setzt sich für das Recht auf Abtreibung ein
© Dave Longendyke/ / Picture Alliance
Die US-Schauspielerin Jodie Sweetin wurde bei einer Demo für das Recht auf Abtreibung gewaltsam von der Polizei zu Boden gebracht. Der Vorfall wurde auf Video festgehalten und wird untersucht. Sweetin wandte sich nun kämpferisch an ihre Fans.

Die historische Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in den USA, das Grundsatzurteil zum Recht auf Abtreibung zurückzunehmen, mobilisiert landesweit Bürgerinnen und Bürger, auf die Straße zu gehen. Auch in Los Angeles fanden am Wochenende Proteste statt, mit dabei war auch die Schauspielerin Jodie Sweetin. Ein Video zeigt nun, wie sie bei einer Demo hart von der Polizei angegangen und sogar zu Boden gestoßen wurde.

Im Clip ist zu sehen, wie Sweetin mit einem Megaphone am Rande einer Autobahn steht und zu Demonstrant:innen spricht, bevor Beamte sie gewaltsam dort wegziehen und zu Boden schubsen. "Unser Aktivismus wird weitergehen bis unsere Stimmen gehört werden und etwas getan wird. Das wird uns nicht beirren, wir kämpfen weiter für unsere Rechte. Wir sind nicht frei, solange nicht alle von uns frei sind", teilte die "Full House"-Darstellerin in einem Statement nach dem Vorfall mit und ließ ausrichten, dass es ihr gut gehe.

Unterdessen wurde das Video zu einem Fall für die Polizei in Los Angeles. "Das LAPD kennt das Video, in welchem eine Frau zu Boden geschubst wird von Beamten, die verhindern, dass die Menge zu Fuß die Autobahn 101 einnimmt. Die verwendete Gewalt wird in Abstimmung mit den Regeln und Abläufen des LAPDs evaluiert werden", teilte das örtliche Präsidium mit.

Jodie Sweetin zeigt sich überwältigt von der Anteilnahme

Sweetin hat sich nun in einer Instagram-Story für die Unterstützung ihrer Fans bedankt, die ihr in den sozialen Medien beisprangen. Sie sei überwältigt. "Ich bitte euch nur: Nehmt den Ärger, den Frust oder die neu gefundene Entschlossenheit, die ihr jetzt vielleicht spürt, und lasst daraus Taten folgen!", schreibt sie und listet Möglichkeiten auf, zu helfen, seien es Demos, Spenden oder Ehrenämter. "Guckt aber auch in eurer Gemeinde. Springt einfach rein. Wir brauchen einander", so die 40-Jährige weiter.

Nach dem Urteil hatten sich auch zahlreiche Prominente zu Wort gemeldet, so sang Olivia Rodrigo bei einem Konzert etwa mit Lily Allen den Song " Fuck You" und widmete ihn dem Surpreme Court, Sängerin Lizzo kündigte an, eine halbe Million Dollar aus ihren Toureinnahmen an Abtreibungs-Organisationen spenden zu wollen. 

Quelle: "People", Instagram

sst


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