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Kaliforniens Ex-Gouverneur: Schwarzenegger verbietet seiner Familie ausgiebiges Duschen

Arnold Schwarzenegger spart wegen der anhaltenden Dürre in seiner Wahlheimat Kalifornien Wasser, indem er die Duschzeiten der Familie limitiert und seinen Rasen durch Kunstgras ersetzt. Doch das sorgt für unerwartete Probleme.

Von Andreas Renner, Los Angeles

Arnold Schwarzenegger während des Tribeca Film Festivals in New York.

Arnold Schwarzenegger ist den sparsamen Umgang mit Wasser von Kindheit an gewohnt

Als ehemaliger Politiker und Hollywood-Star, so könnte man glauben, habe Arnold Schwarzenegger, 68, einfach nur Schiss, er könnte auch zum Ziel von Umweltschützern werden, die derzeit zahlreiche Prominente wie Kim Kardashian, 34, oder Jessica Simpson, 35, mit Aktionen wie #droughtshamed oder #grassholes an den Pranger stellen, weil sie in Zeiten der schwersten Dürre seit Jahrzehnten in ihren Gärten weiterhin Wasser verschwenden. Doch der einstige Gouverneur von Kalifornien hat ganz andere Beweggründe, warum er schon lange vor der Dürre ein großer Gegner von Wasserverschwendung war.

"Während meiner Kindheit in Österreich hatten wir kein fließendes Wasser im Haus. Ich musste das Wasser für den täglichen Gebrauch jeden Tag mit Eimern von einer Quelle nach Hause schleppen. Selbst bei Regen und Schnee. Wenn man das mal erfahren hat, verschwendet man zeitlebens nicht einen Tropfen Wasser", sagte Schwarzenegger gegenüber dem Branchenblatt "The Hollywood Reporter".

Nach fünf Minuten dreht er seinen Kids den Hahn zu

Der Arnie, ein Mann der alten Schule. Sein erstes Duscherlebnis hatte der gebürtige Steirer erst mit 15 Jahren - in einem Gym, mit eiskaltem Wasser. "Darum war ich ohnehin nie ein Freund von ausgiebigem Duschen. Meine Kinder wissen ein Lied davon zu singen. Bei uns herrscht die Regel: wer länger als fünf Minuten duscht, dem stelle ich das warme Wasser ab", sagt Schwarzenegger.

Mit harten Regeln wie dieser und der Installation von Regentonnen drosselte der Terminator-Star seinen Wasserverbrauch seit 2013 um satte 40 Prozent. Er ließ zudem den wassergierigen Rasen in seinem massiven Anwesen in Brentwood entfernen und durch Kunstrasen ersetzen. Löblich, doch dadurch ergab sich prompt ein neues Problem für Schwarzenegger. "Der Kunstrasen sieht dermaßen echt aus, dass mein Pony Whiskey immer noch versucht ihn zu essen."