HOME

Becker-Biografie "Das Leben ist kein Spiel": Boris und Babs uneinig über Eheglück

In seinem Buch "Das Leben ist kein Spiel" klagt Boris Becker über das Eheleben mit seiner ersten Frau Barbara. Alles halb so schlimm, sagt Barbara Becker jetzt in einem Interview.

Noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin sorgt Boris Beckers Biografie "Das Leben ist kein Spiel" für Wirbel. Nicht nur Moderator Oliver Pocher ist wütend auf Becker, weil seine Noch-Ehefrau und frühere Becker-Verlobte Alessandra in dem Buch schlecht wegkommt. Auch Beckers erste Ehefrau Barbara widerspricht den Darstelllungen. Im ersten Kapitel seines Buches, das den Titel "Plötzlich Prinzessin" trägt, beschäftigt sich Becker mit seiner acht Jahre dauernden Ehe mit Barbara Feltus.

Die heute 46-Jährige kommt dabei nicht besonders gut weg. Becker beschreibt sie als streitsüchtig, besitzergreifend und luxusverliebt. "Für sie war unsere Heirat so etwas wie eine 'Pretty Woman' Story", schreibt Becker. Und weiter: "Wenn man einmal ein solches Luxusleben genießen durfte, dann ist es enorm schwer, sich wieder etwas nach unten zu orientieren." Das Bild der perfekten Patchwork-Familie sei nach der Scheidung oft nur inszeniert gewesen. Gemeinsame Weihnachten bei Barbara Becker in Miami habe es nur der Kinder zuliebe gegeben.

"Ich habe nur gute Erinnerungen an unsere Ehe", sagt dagegen Barbara Becker im Interview mit der Zeitschrift "Bunte". Sie habe das Buch nicht gelesen und wolle keine vergangenen Geschehnisse kommentieren oder sich gar verteidigen, so die 46-Jährige. "Wir haben uns einmal sehr geliebt, wir haben zwei wunderbare Kinder, wir sind um die Welt gereist, er hat mir viele Türen geöffnet. Ich bin ihm wirklich dankbar für diese Vergangenheit."

Immerhin, einige versöhnliche Sätze finden sich dann doch noch in Beckers Buch. "Wir hatten viele schöne gemeinsame Jahre, haben zwei wunderbare Kinder zusammen - und keinen Zweifel: Barbara war eine meiner großen Lieben!" Wenn Becker in diesem Jahr zu Weihnachten nach Miami fliegt, um mit seinen Söhnen zu feiern, dann hat Barbara Becker laut "Bunte" nur einen Wunsch: "Er muss versprechen, dass er nicht aus seinem Buch vorliest."

jum