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U2-Sänger: Sexskandal in seiner Wohltätigkeitsorganisation: Bono entschuldigt sich öffentlich

Nachdem schlimme Details aus einem seiner Charity-Büros in Südafrika ans Licht kamen, bezieht Musiker Bono jetzt erstmals zu den Vorwürfen Stellung. 

U2-Sänger Bono

U2-Sänger Bono will sich mit Opfern treffen, nachdem schlimme Details über seine Charity-Organisation ans Licht gekommen waren. 

Picture Alliance

Er ist für sein wohltätiges Engagement bekannt - jetzt sah sich Bono allerdings gezwungen, zu schlimmen Vorwürfen Stellung zu beziehen. In seiner Charity-Organisation "The One Campaign" soll jahrelang eine "toxische" Arbeitsatmosphäre geherrscht haben, wie Journalisten in der Sonntagsausgabe der "Daily Mail" aufdeckten. 

Bonos Charity: Verheiratete Mitarbeiterin sollte mit Politiker schlafen

Eine verheiratete Mitarbeiterin im Büro der Organisation in Johannesburg soll dazu gedrängt worden sein, einen Politiker aus Tansania zum Sex zu verführen. Als sie sich weigerte, wurde sie fortan nur noch als Rezeptionistin eingesetzt. Außerdem wurde der Frau das Gehalt gekürzt. Im Zentrum der Anschuldigungen steht die ehemalige geschäftsführende Direktorin des Unternehmens, Sipho Moyo. Moyo soll außerdem einen Mitarbeiter gezwungen haben, ihr die Füße zu massieren und Kollegen zu Privatparties eingeladen haben, nur um sie dort als Kellner einzusetzen. Moyo bestreitet die Vorwürfe und sagt, sie sei selber von Managern der Organisation missbraucht worden. 

Sänger entschuldigt sich

Mehrere ehemalige Angestellte haben sich mittlerweile über Bonos Charity geäußert. "Die Atmosphäre war toxisch, Mitarbeiter wurden schrecklich behandelt. Es ist furchtbar für eine Organisation, die meint, für soziale Gerechtigkeit, Respekt und Gleichberechtigung zu kämpfen", sagte ein ehemaliger Manager. Bono selbst nahm mittlerweile ebenfalls Stellung. "Uns allen tut es furchtbar leid. Ich hasse Mobbing, kann es nicht ausstehen", sagt der Musiker der Zeitung. "Mein Team und ich haben die Sorgen über die Moralvorstellungen und das schlechte Management in dem Büro zwar mitbekommen, aber nichts von dem jetzt geäußerten Maß gewusst. Das Büro hat es verpasst, seine Mitarbeiter zu schützen und ich übernehme einen Teil der Verantwortung", sagte er. Bono will sich wohl bald mit den Opfern des Skandals treffen und sich persönlich entschuldigen. 

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ls