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Bye Bye, Spotify!: Taylor Swift verabschiedet sich von Streaming-Dienst

Musik sei Kunst und dürfe nicht umsonst angeboten werden. Mit dieser Begründung hat Taylor Swift ihre Alben bei Spotify auf stumm gestellt. Der Streaming-Dienst reagiert mit einer Liebeserklärung.

Spotify ist für Taylor Swift zum Haare raufen. Deshalb sind ihre Alben dort nicht mehr abspielbar

Spotify ist für Taylor Swift zum Haare raufen. Deshalb sind ihre Alben dort nicht mehr abspielbar

Die erfolgreiche US-Sängerin Taylor Swift, 24, kehrt dem Musik-Streaming-Dienst Spotify den Rücken. Die Alben der Musikerin können seit Montag nicht mehr abgespielt werden, teilte das Unternehmen mit und machte Swift eine Art Liebeserklärung. "Taylor, wir waren beide jung, als wir dich zum ersten Mal sahen. Aber jetzt wollen mehr als 40 Millionen von uns, dass du bleibst, bleibst, bleibst. Das ist eine Liebesgeschichte, Baby. Sag einfach Ja", schrieb die Firma in Anlehnung an mehrere Hits der Sängerin.

Nutzer können bei Spotify kostenlos nach einzelnen Songs oder Interpreten suchen, aber auch eigene Playlisten erstellen. Die Premium-Variante, mit der Kunden die Musik auch unterwegs hören können, kostet in Deutschland rund zehn Euro im Monat. 

Swift kritisierte das Streaming-Modell zuletzt in einem Artikel für das "Wall Street Journal". Musik sei Kunst und dürfe nicht umsonst angeboten werden. Der Online-Musikpionier hat nach eigenen Angaben seit dem Start 2008 mehr als eine Milliarde US-Dollar an die Rechteinhaber gezahlt.

DPA / DPA
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