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Sexismus-Debatte: Carolin Kebekus: "Ich bin auch auf Partys begrapscht worden"

Die Komikerin Carolin Kebekus berichtet im neuen stern über ihre eigenen Erfahrungen mit Sexismus.

Carolin Kebekus

Carolin Kebekus: "Warum glaubt man Frauen immer erst im Rudel?"

Die Komikerin Carolin Kebekus ist angesichts der aktuellen Missbrauchsdebatte überrascht, "dass mal wieder so viele überrascht sind". Schon bei der "Aufschrei"-Diskussion, sagt sie im neuen stern, hätten Frauen gedacht: "Ja, wisst ihr alle das denn nicht? Dass dies die blanke Realität ist?" Außerdem frage sie sich: "Warum glaubt man den Frauen immer erst im Rudel? Wenn viele aus der Deckung kommen?"

Auch sie selbst kenne  sexuelle Belästigung. "Das fängt an mit anzüglichen Sprüchen. Ich bin auch auf Partys begrapscht worden. Und ich bin sehr oft Exhibitionisten begegnet", so Kebekus zum stern. Sie kenne auch sehr viele Frauen, die Opfer von Belästigungen wurden, "bis hin zu sexueller Gewalt. Und ich sehe, was das mit den Frauen macht: Scham. Traumata. Und dann – völlig zu Unrecht – auch Schuldgefühle. So nach dem Motto: 'Was habe ich dazu beigetragen, dass es so weit gekommen ist?' Das ist typisch, dass wir Frauen uns so was fragen. Aber ist Nett- und Lustigsein eine Aufforderung, gegen meinen Willen Sex mit mir zu haben?"

Das ganze Interview mit Carolin Kebekus lesen Sie in der Titelgeschichte des neuen stern:




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