Comedy-Star Ilka Bessin
Sie braucht manchmal Pause von sich selbst

Ilka Bessin wurde mit ihrer Kunstfigur „Cindy aus Marzahn“ berühmt.
Ilka Bessin wurde mit ihrer Kunstfigur „Cindy aus Marzahn“ berühmt.
© IMAGO/Horst Galuschka

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Ilka Bessin musste schon viele Sprüche über ihre Figur und ihren Dialekt einstecken. So fand die Komikerin zur Selbstakzeptanz.

Ilka Bessin (54) macht sich für Körper- und Selbstakzeptanz stark. Wie die als "Cindy aus Marzahn" bekannt gewordene Komikerin in einem Interview mit der Zeitschrift "Gala" verrät, war und ist dies aber auch für sie offenbar ein langer Weg.

Sie macht Stimmungen gerne mit sich aus

"Manchmal brauche ich auch eine Pause von mir", erzählt sie in dem Interview, das in der Ausgabe vom 3. Juni erscheint. "Für mich bedeutet Selbstliebe nicht, sich ständig großartig zu finden. Sondern anzunehmen, was gerade ist." Für die Zeiten, in denen es ihr nicht gut geht, hat sie ein bestimmtes Vorgehen. "Diese Stimmungen, die kommen und wieder gehen, mache ich gerne mit mir selbst aus. Da hilft Schlafen, Weinen - und manchmal einfach ein leckeres Eis oder ein Stück Karottenkuchen."

Tod des Vaters als Wendepunkt

An andere Menschen wende sie sich dann eher nicht. Denn: "Ich möchte meine schlechten Gefühle nicht anderen aufladen." Eine Ausnahme stellt ihre Mutter dar, mit der sie "zweimal täglich" telefoniere. Wie sie weiter erzählt, habe der Tod ihres Vaters vor sieben Jahren einiges an ihrer Einstellung verändert. Vorher habe sie sich "ständig hinterfragt". Erst durch seinen Verlust habe sie verstanden: "Tu das, was dir Freude macht. Und genieße es!" Dabei setzt sie auch auf ein Motto ihres Vaters. Denn er habe immer gesagt: "'Mach aus Scheiße Bonbons.' Und genau so sehe ich das auch."

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