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Bekannt aus "Bauer sucht Frau": Wegen Corona: Schäfer Heinrich sorgt sich um Hof und Tiere

Insgesamt 580 Schafe hütet er auf seinem Hof. Doch der aus "Bauer sucht Frau" bekannte Schäfer Heinrich ist in großer Sorge. Der Grund ist die Corona-Krise.

Bangt derzeit um seine Tiere: Schäfer Heinrich

Bangt derzeit um seine Tiere: Schäfer Heinrich

Millionen Deutsche kennen seinen Hof, ohne je dort gewesen zu sein: Als Schäfer Heinrich 2008 an der vierten Staffel der Kuppelshow "Bauer sucht Frau" teilnahm, wurde er in kürzester Zeit bekannt. Viele Menschen schlossen den etwas weltfremden Landwirt in ihr Herz. In der Folge wurde der heute 53-Jährige eine Kultfigur, sein "Schäferlied" schaffte es in die Top Ten der deutschen Charts und er gewann vier Mal den "Ballermann Award", was auch immer das aussagt.

Doch obwohl Heinrich Gersmeier, wie er mit vollem Namen heißt, dem Fernsehen auch nach "Bauer sucht Frau" sporadisch erhalten blieb und an Shows wie "Einsatz in vier Wänden", "Mitten im Leben" oder "Promi-Frauentausch" teilnahm, blieb sein Kerngeschäft die Landwirtschaft und die Zucht seiner Tiere, darunter Schafe, Kühe, Gänse und Hühner.

Keiner kauft die Lämmer von Schäfer Heinrich

Doch genau das macht dem sympathischen Westfalen jetzt Sorgen. Denn eigentlich müsste der Landwirt jetzt 250 Lämmer für das bevorstehende Osterfest verkaufen. Doch der Absatz stockt: "Mein Großhändler in Ostfriesland teilte mir mit, dass es in diesem Jahr keine Nachfrage nach Osterlämmern gebe, da alle Restaurants und Hotels geschlossen hätten", sagte Heinrich der "Bild"-Zeitung. Für den Schäfer eine Katastrophe, denn auf die Einnahmen ist er dringend angewiesen. Bei einem Händler-Preis von 100 Euro würden ihm 25.000 Euro in der Kasse fehlen. 

Sollte er auf den Lämmchen sitzen bleiben, kommt ein weiteres Problem hinzu: Denn wenn die Tiere auf seinem Hof bleiben, entstehen weitere Kosten: "Die Schafe wollen ja auch fressen und ich komme jetzt schon an meine Futter-Reserven", klagt der Landwirt. Schon jetzt seien ihm die Zuckerrübenschnitzel ausgegangen. Seine bittere Prognose: "Wenn das noch einen Monat so weiter geht, verhungern mir meine Schafe."

Johannes Eichhorn ist Schäfer, Influencer und Tänzer

Als wäre das alles nicht schlimm genug, kann er wohl vorerst auch nicht mit seinem Zusatzverdienst als Partysänger rechnen. Derzeit sind alle Konzerte abgesagt - und ein Ende ist noch nicht in Sicht. So kommen vorerst einzig seine Tiere in den Genuss des "Schäferlieds".

Verwendete Quelle: "Bild.de"

che