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"Ein ewiger Augenblick" Fritz Wepper gesteht in Autobiografie Affäre mit Iris Berben

Fritz Wepper
Fritz Wepper hat seine Autobiografie veröffentlicht.
© Frank Hoermann/SVEN SIMON/ / Picture Alliance
Kurz vor dem 80. Geburtstag hat Fritz Wepper seine Autobiografie veröffentlicht. Darin packt er auch über sein Liebesleben aus - und gesteht eine Affäre mit Iris Berben.

Er ist einer der bekanntesten Schauspieler Deutschlands. Seit Jahrzehnten ist Fritz Wepper aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Und noch immer denkt er nicht an den Ruhestand. In wenigen Tagen wird der gebürtige Münchner 80 - und hat zu diesem Anlass seine Lebensgeschichte aufgeschrieben. "Ein ewiger Augenblick", so der Titel der am heutigen Montag erscheinenden Autobiografie, soll den Lesern "den echten Fritz" zeigen. Nicht den, der im Laufe der zurückliegenden Jahrzehnte gelegentlich mit Skandalgeschichten in den Schlagzeilen der Boulevardpresse auftauchte. 

Wer glaubte, bislang alles über Wepper zu wissen, wird überrascht. Der Schauspieler plaudert in dem 300 Seiten starken Buch recht freizügig über sein bisheriges Leben. So verrät er, dass er 1968 eine Liebesbeziehung mit seiner neun Jahre jüngeren Kollegin Iris Berben hatte. Berben war zu dem Zeitpunkt gerade 18 und stand am Anfang ihrer Karriere. Kennengelernt haben sich die beiden bei Dreharbeiten zu dem Edgar-Wallace-Krimi "Der Mann mit dem Glasauge".

Sie seien plötzlich "mehr als nur Kollegen" gewesen, erinnert sich Wepper in seiner Autobiografie. Die Affäre habe fast ein ganzes Jahr über gedauert. "Wir waren nicht wirklich zusammen, es handelte sich nicht um eine exponierte Liebe", beschreibt der Schauspieler ihre Beziehung. Wepper gibt zu, damals ziemlich verliebt gewesen zu sein. Über das Ende verliert er nicht viele Worte. "Sie lernte schließlich einen anderen Mann kennen", heißt es kurz und knapp. Iris Berben hat sich auf Anfrage bislang nicht zu Weppers Enthüllung geäußert.

Fritz Wepper wurde schon in jungen Jahren berühmt

Schon als Jugendlicher hatte Fritz Wepper erste Filmrollen. Als er für Bernhard Wickis legendären Antikriegsfilm "Die Brücke" vor der Kamera stand, war er gerade erst 17. Ab 1974 wurde er Millionen Fernsehzuschauern als Harry Klein bekannt, dem devoten Assistenten von Oberinspektor Stephan Derrick. Schon in der Krimireihe "Der Kommissar" spielte er von 1969 bis 1974 diese Figur - die er damit fast 30 Jahre verkörperte.

Die letzte Folge von "Derrick" im Oktober 1998 bedeutete jedoch nicht das Ende von Weppers Fernsehkarriere. Im Gegenteil: Im Januar 2002 war er erstmals als Bürgermeister Wolfgang Wöller in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" zu sehen - eine Rolle, die er die kommenden knapp 20 Jahre spielte und die ihm große Sympathien beim Publikum einbrachte. Am 15. Juni dieses Jahres wurde die 260. und letzte Episode der beliebten Reihe ausgestrahlt. 

Doch ruhig ist es um den Schauspieler noch nicht geworden. In einer Woche, am 17. August, feiert Wepper seinen 80. Geburtstag. Rechtzeitig zu diesem Anlass hat er sich mit seiner Autobiografie wieder ins Gespräch gebracht.

"Ein ewiger Augenblick: Die Autobiographie" erscheint im Heyne Verlag und kostet 20 Euro.

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che

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