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Critics' Choice Awards 2019: Lady Gaga und Glenn Close gleichauf

Ein Vorbote für die Oscars? Bei den Critics' Choice Awards ist Lady Gaga als "Beste Schauspielerin" geehrt worden - aber nicht allein.

Lady Gaga bei den Critics' Choice Awards 2019

Lady Gaga bei den Critics' Choice Awards 2019

Die Award Season in Hollywood ist in vollem Gange! Nach den Golden Globes sind am Sonntagabend (Ortszeit) die diesjährigen Critics' Choice Awards verliehen worden. Über die Gewinner entscheidet die Broadcast Film Critics Association, die Filmkritiker in den Vereinigten Staaten und Kanada vereint. Neben den Globes zählen die Kritikerpreise als weiterer Indikator für die Oscar-Verleihung. Das sind die wichtigsten Gewinner.

Freud und Leid liegen bei Lady Gaga eng beisammen

Allen voran durfte Lady Gaga (32) jubeln. Sie erhielt für "Shallow" aus "A Star Is Born" nicht nur die Auszeichnung für den "Besten Song", sondern für ihre Performance in dem Musikdrama auch den Preis als "Beste Schauspielerin". Doch sie teilt sich diese Ehre mit Glenn Close (71), die damit nach ihrem überraschenden Triumph bei den Golden Globes einen weiteren Preis für ihre Darbietung in "Die Frau des Nobelpreisträgers" einheimsen konnte. Es scheint bei den Oscars 2019 auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Damen hinauszulaufen.

Für Lady Gaga endete der Abend bei den Critics' Choice Awards allerdings nicht im reinen Freudentaumel. Wie sie selbst via Instagram erklärte, eilte sie direkt nach der Preisverleihung zu ihrem geliebten Pferd Arabella. Die Stute liegt im Sterben und die 32-Jährige erinnerte sich in ihrem rührenden Post an all die schönen Momente mit Arabella. "Sie wird immer ein Teil von mir sein", schrieb Lady Gaga.

Alfonso Cuarón sahnt ab

Pure Freude herrschte hingegen bei Regisseur Alfonso Cuarón (57), der für "Roma" die Preise für die "Beste Regie", die "Beste Kamera", den "Besten Film" und den "Besten fremdsprachigen Film" mit nach Hause nehmen durfte. Christian Bale wurde für seine Performance in "Vice - Der zweite Mann" als "Bester Schauspieler" sowie "Bester Schauspieler in einer Komödie" ausgezeichnet. "Beste Schauspielerin in einer Komödie" wurde Olivia Colman (44) in "The Favourite - Intrigen und Irrsinn". Der Film konnte zudem den Preis für das beste Schauspielensemble einsacken.

Die Nebendarstellerpreise erhielten Mahershala Ali (44, " Green Book - Eine besondere Freundschaft") und Regina King (47, "Beale Street"). Als "Beste Komödie" wurde "Crazy Rich" geehrt und "Mission: Impossible - Fallout" schnappte "Black Panther" und "Avengers: Infinity War" den Preis für den besten Actionfilm weg. Über die Auszeichnung für den besten Sci-Fi bzw. Horrorfilm freute sich John Krasinski (39) für sein "A Quiet Place". "Spider-Man: A New Universe" überzeugte als "Bester Animationsfilm" und die beste Filmmusik lieferte Justin Hurwitz (33) in "Aufbruch zum Mond".

Die Gewinner im Bereich TV

Nicht nur Filmschaffende konnten bei den Critics' Choice Awards jubeln, auch TV-Produktionen wurden geehrt. Als "Beste Dramaserie" wurde "The Americans" ausgezeichnet, Hauptdarsteller Matthew Rhys (44) erhielt zudem den Preis als "Bester Schauspieler in einer Dramaserie" und sein Co-Star Noah Emmerich (53) als "Bester Nebendarsteller in einer Dramaserie". Ihre weiblichen Pendants wurden Sandra Oh (47) für "Killing Eve" sowie Thandie Newton (46) für "Westworld".

"The Marvelous Mrs. Maisel" erhielt den Critics' Choice Award als "Beste Comedyserie". Die Hauptdarstellerpreise im Comedy-Bereich gingen an Rachel Brosnahan (28) für "The Marvelous Mrs. Maisel" und an Bill Hader (40) für "Barry". Die Nebendarstellerpreise bekamen Alex Borstein (47) für "The Marvelous Mrs. Maisel" und Henry Winkler (73) für "Barry".

Als "Beste limitierte Serie" wurde einmal mehr "American Crime Story: Der Mord an Gianni Versace" ausgezeichnet. Darren Criss (31) schnappte sich den Hauptdarstellerpreis in dieser Sparte. Bei den Damen teilten sich Amy Adams (44) für "Sharp Objects" und Patricia Arquette (50) für "Escape at Dannemora" den Preis. Die Nebendarstellerpreise sackten Ben Whishaw (38) für "A Very English Scandal" und Patricia Clarkson (59) für "Sharp Objects" ein.

SpotOnNews
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.