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Michelle Dockery trauert: "Er war mein Freund, mein Held, mein ein und alles"

Der Verlobte von Michelle Dockery ist in Irland beigesetzt worden. Die Schauspielerin hielt eine berührende Rede und sang das Lieblingslied ihres Freundes John Dineen. Der 34-Jährige war vor wenigen Tagen an Krebs gestorben.

Michelle Dockery, John Dineen

Michelle Dockery und John Dineen lernten sich 2013 kennen, ein Jahr später folgte ihre Verlobung

Drei Tage nach seinem Tod ist der Verlobte von Schauspielerin Michelle Dockery in Irland beigesetzt worden. Die Trauerfeier für John Dineen fand im engsten Familien- und Freundeskreis in der katholischen Kirche von Ballinora statt. Dineen, der seit 2013 mit der "Downton Abbey"-Darstellerin liiert war, litt an einer seltenen Form von Krebs. Am vergangenen Sonntag starb er in einem Hospiz in seiner Heimat Cork im Süden Irlands. Dineens Krankheit war vor 15 Monaten festgestellt worden und galt als unheilbar. Der 34-Jährige konsultierte Spezialisten in Deutschland, doch auch diese Behandlung konnte ihn nicht retten.

Dockery reiste bis vor wenigen Tagen noch durch die USA, um dort die sechste Staffel ihrer Serie "Downton Abbey" zu bewerben. Als sie vom kritischen Zustand ihres Verlobten erfuhr, flog sie sofort zurück nach Irland, um Dineen beizustehen.

Während des Gottesdienstes hielt Dockery eine sehr emotionale Rede. "Ich hatte die Ehre, John zu kennen. Ihn zu lieben und von ihm geliebt zu werden. Er war mein Freund, mein König, mein Held, mein ein und alles. Wir feiern ihn, wir ehren ihn und wir werden ihn alle vermissen", sagte die 34-Jährige laut der irischen Zeitung "Independent". Dockery schwärmte von Dineens Charme und seiner Überzeugungskraft, "vor allem bei Frauen". "Wenn er einen Raum betrat, waren alle von ihm fasziniert. Er hatte einen schelmischen Humor. Er hatte ein aufrichtiges Interesse an anderen Menschen. Egal ob beruflich oder privat, John war extrem loyal."

Zudem sang die Schauspielerin in der Kirche das Lieblingslied ihres Verlobten, den Titel "The Folks on the Hill" aus den Dreißiger Jahren. Dineens Vater habe sie dazu ermutigt, nachdem sie zunächst Zweifel hegte. Aber er sei "genauso überzeugend wie sein Sohn", sagte Dockery. Der Altar war laut der Zeitung "The Irish Times" mit mehreren persönlichen Gegenständen Dineens geschmückt: Einem Teddybär aus seiner Kindheit, einem Gedichtband, einem Rugby-Trikot und einer Krawatte.

Besonders tragisch: Die Trauerfeier für John Dineen fand einen Tag vor seinem 35. und einen Tag nach Michelle Dockerys 34. Geburtstag statt.

jum