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Seine Tochter ist jetzt Studentin: Dr. Dre nimmt College-Skandal-Eltern aufs Korn – vergisst aber ein wichtiges Detail

Mit einem Instagram-Posting hat sich Dr. Dre über die Promis aufgeregt, die bezahlt haben, um ihre Kids an Elite-Unis unterzubringen. Doch die Nutzer weisen ihn darauf hin, dass auch er nicht ganz unschuldig ist.

Dr. Dre

Dr. Dre freut sich, dass seine Tochter an der USC angenommen wurde

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Der sogenannte Eliteuni-Skandal erschütterte vor zwei Wochen Hollywood. Fast 50 Personen sollen illegale Wege gegangen sein und viel Geld bezahlt haben, um sicherzustellen, dass ihre Kinder an den besten Universitäten der USA untergebracht werden. Darunter auch die Hollywood-Stars Felicity Huffman und Lori Loughlin.

Musikproduzent Dr. Dre macht sich über Eliteuni-Skandal lustig

Rapper und Produzent Dr. Dre (heißt mit bürgerlichem Namen André Young) hat den Skandal zum Anlass genommen, um sich auf Instagram über die Promi-Eltern lustig zu machen. Auf der Fotoplattform postete der 54-Jährige ein Bild von sich und seiner Tochter Truly. "Meine Tochter wurde ganz ohne Hilfe an der USC angenommen. Kein Gefängnis!!!", schrieb er dazu in Anspielung auf die Strafe, die unter anderem Loughlin erwarten könnte.

Viele Nutzer kommentierten das Posting mit lachenden Emojis. Doch unter den Kommentaren fanden sich auch kritische Worte. Denn Dr. Dre selbst spendete der University of Southern California noch vor sechs Jahren 70 Millionen Dollar gemeinsam mit Musikproduzent Jimmy Iovine. Mit dem Geld wurde an der Uni eine Akademie für Kunst, Technologie und Business Innovation gegründet.

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Dass Dres Tochter nur deshalb an der Uni angenommen wurde, ist selbstverständlich nicht eindeutig zu beweisen. Und doch hinterlässt die Information bei so manchem Kritiker im Netz einen faden Beigeschmack. Schließlich wird Loughlin, Huffman und Co. vorgeworfen, mit ihrem Geld Privilegien auszunutzen, die andere – womöglich qualifiziertere Studienanwärter – nicht haben. 

Dass sein Post eine Diskussion lostreten würde, hat Dr. Dre selbst schnell gemerkt. Wenig später löschte er den Beitrag wieder von seinem Instagram-Profil. 

Yale, Stanford und Co.: Bestechung und Betrug – Uni-Skandal erschüttert USA
ls