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Durch Rolle unter Druck Robert Pattinson hat Angst vorm Vaterwerden


Große Erwartungen: Seine Rolle als romantischer Blutsauger und überfürsorglicher Vater in der "Twilight"-Saga setzt den britischen Schauspieler im echten Leben unter Druck.

Wenn das Image zur Last wird: Nach vier Jahren als romantischer, gewissenhafter Vampir Edward Cullen sorgt sich der britische Schauspieler und Frauenschwarm Robert Pattinson darum, seiner vorbildlichen Rolle im wirklichen Leben nicht gerecht zu werden. Das sagte der 26-Jährige im Interview mit dem Magazin "Joy". Ab 22. November wird er im "Twilight"-Finale "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht: Teil 2" in seiner Paraderolle zu sehen sein - und das nicht nur als Blutsauger, sondern auch als liebevoller Vater einer kleinen Tochter.

Auch im echten Leben möchte Pattinson irgendwann Kinder haben, sagte er gegenüber "Joy". Doch die gewünschte Vaterrolle mache ihm auch Angst: "Das Schlimme ist, dass die Erwartungen an mich so unglaublich hoch sind und ich dadurch nur verlieren kann. Vier Jahre lang spielte ich eine Figur, die beispiellos romantisch und verständnisvoll ist, und jetzt mime ich auch noch den überfürsorglichen Daddy. Wenn deine Parade-Filmrolle so positiv besetzt ist, wird das von dir im wirklichen Leben auch erwartet." Deshalb sei es einfacher, auf der Leinwand Schurken zu spielen. "Schauspieler, die immer nur Bösewichte darstellen, fallen privat eher mal angenehm auf", sagt er.

Pattinson beschreibt sich als "von Natur aus recht romantisch und sensibel", was jedoch nicht immer von Vorteil sei. "Ich weine sehr leicht, und ich weine viel", sagt er. "In einer Beziehung bin ich eigentlich wie ein Mädchen." Über den Seitensprung seiner Freundin Kristen Stewart verliert Pattinson kein Wort. Sie sei inzwischen "natürlich ein bisschen älter geworden [...] aber ansonsten noch dieselbe", sagt der "Twilight"-Star über seine 22-jährige Co-Darstellerin. Nach ihrer Affäre mit "Snow White & the Huntsman"-Regisseur Rupert Sanders soll er ihr Gerüchten zufolge nun eine zweite Chance gegeben haben. Im Interview bezeichnet Pattinson Stewart als "eine richtige kleine Draufgängerin". Gleich am ersten Drehtag habe sie sich mit der Regisseurin und den Produzenten angelegt. "Damals war sie erst 18, vertrat aber immer ihre Meinung - und kämpfte dafür."

nw/Bang

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