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Eierstockkrebs: Pierce Brosnans Tochter stirbt mit 41 Jahren

Erneute Tragödie im Leben von Pierce Brosnan: Nach dem Krebstod seiner ersten Ehefrau verstarb nun die 41-jährige Tochter des Hollywoodstars an derselben Krankheit. Brosnan ist tief erschüttert.

Von Frank Siering, Los Angeles

Hollywood ist geschockt: Pierce Brosnan, 60, einer der sympathischsten Stars in der Entertainment-Industrie, wurde zum zweiten Mal in seinem Leben von einer schrecklichen Tragödie heimgesucht. Bereits am Freitag starb die 41-jährige Tochter des ehemaligen James-Bond-Darstellers, Charlotte, an Krebs. Die zweifache Mutter lebte in London. Sie war vor drei Jahren an Eierstockkrebs erkrankt und starb im Kreise ihrer Familie, wie es am Montag in Los Angeles hieß.

Schon Brosnans erste Ehefrau, die Mutter von Charlotte, Cassandra Harris, war 1991 an derselben Krankheit gestorben. Brosnan war mit der gebürtigen Australierin von 1980 bis zu ihrem Tode verheiratet. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder. Inzwischen ist der Schauspieler mit seiner zweiten Frau Keely Shaye verheiratet, sie haben zwei Söhne.

"Unsere Herzen sind schwer von Schmerz"

Gegenüber dem Klatschblatt "People" sagte Brosnan: "Am 28. Juni gegen 14 Uhr verstarb meine geliebte Tochter Charlotte Emily an Eierstockkrebs." Der Ire weiter: "Sie war umgeben von ihrem Ehemann Alex, ihren Kindern Isabella und Lucas und ihren Brüdern Christopher und Sean."

In der ungewöhnlich ausführlichen Erklärung fuhr Brosnan fort, seine Tochter habe gegen den Krebs "mit Würde, Mut und Humanität angekämpft. Unsere Herzen sind schwer von Schmerz vom Verlust unseres wunderschönen Mädchens." Er schließt mit den Worten: "Wir beten für sie und hoffen, dass es schon bald eine Heilung für diese schreckliche Krankheit gibt." – Die Kinder von Charlotte sind acht und 14 Jahre alt.

2010 war Brosnan mit Robert Pattinson in "Remember Me" im Kino zu sehen. Zuletzt spielte der gebürtige Ire in Susanne Biers bittersüßer Komödie "Love Is All You Need" mit. Derzeit hat Brosnan sieben aktuelle Filmprojekte in der Pipeline.

Frank Siering, Los Angeles