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Ein Glühwein zuviel: Florian Silbereisen randaliert auf Weihnachtsmarkt

Was Glühwein alles anrichten kann: Der sonst so brave Volksmusikstar Florian Silbereisen hat auf dem Passauer Weihnachtsmarkt randaliert. Eine Streife der Polizei musste anrücken.

Von Jens Maier

Er ist der Liebling aller Schwiegermütter. Bei seinen Volksmusiksendungen bekommen ihn die zumeist älteren Zuschauer nur gut gelaunt zu sehen. Mit seiner perfekt sitzenden Fönfrisur sieht er stets so aus, als könne er kein Wässerchen trüben: ARD-Moderator Florian Silbereisen. Auf einem Weihnachtsmarkt in Passau scheint der Volksmusikstar in dieser Woche jedoch die Contenance verloren zu haben. Wie erst jetzt bekannt wurde, soll er am Montagabend an einem Glühweinstand in seiner Heimatstadt Passau randaliert haben.

Gegen 23.15 Uhr ging bei der Polizei in Straubing ein Anruf eines Gastwirts aus Passau ein, der auf dem dortigen Weihnachtsmarkt einen Glühweinstand betreibt. Der Wirt beschwerte sich über einen randalierenden Gast und forderte einen Streifenwagen an, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Passau stern.de bestätigte. Es handelte sich bei dem Wüterich ganz offensichtlich um Silbereisen: Jedenfalls sagte er der "Münchener Abendzeitung": "Ich habe auf dem Weihnachtsmarkt wohl leider ein bisschen zu viel Glühwein getrunken. Das ist mir sehr peinlich und ich kann mich dafür nur entschuldigen."

Silbereisen und sein Glühweindurst

Silbereisen sei angetrunken gewesen, berichtet die Zeitung. Als der Stand um 22 Uhr geschlossen habe und keinen Glühwein mehr ausschenken wollte, ist es dann wohl zum Streit zwischen Silbereisen und dem Wirt gekommen. Der prominente Gast habe "heftig an den Tischen gerüttelt". An Betrunkene werde grundsätzlich nichts mehr ausgeschenkt, egal, um wen es sich handelt, zitiert die Zeitung den Wirt.

Die Polizei bestätigte, dass es zu einem Einsatz auf dem Passauer Weihnachtsmarkt gekommen sei. Als die Beamten eintrafen, war auch Florian Silbereisen vor Ort. Allerdings habe es für die Polizisten nichts mehr zu tun gegeben. "Die Beteiligten haben sich vor Eintreffen der Polizei geeinigt. Es lag somit keine Straftat vor, auch keine Ordnungswidrigkeit", sagte der Polizeisprecher. Dem Passauer Gastwirt scheint die ganze Angelegenheit mittlerweile peinlich zu sein. Über den genauen Hergang wollte er nichts mehr sagen. Man werde sich zu einem Freund des Hauses nicht äußern, hieß es.