Über eine Woche nach der mutmaßlichen Entführung ihrer Mutter Nancy: Savannah Guthrie (54) hat sich erneut mit einem Video an die Öffentlichkeit gewandt. Die US-Moderatorin veröffentlichte den Clip am Montag (9. Februar) auf ihrem Instagram-Account.
Savannah Guthrie bedankt sich im Namen ihrer Familie zunächst für die Anteilnahme und die Gebete ihrer Follower. Sie glaube, dass ihre Mutter "immer noch da draußen" sei und die Gebete empfangen habe.
"Die Polizei arbeitet rund um die Uhr unermüdlich daran, sie nach Hause zu bringen, sie zu finden. Sie wurde entführt, und wir wissen nicht, wo sie ist", sagte die Moderatorin des Morgenmagazins von "NBC's Today".
"Wir befinden uns in einer verzweifelten Lage und brauchen Ihre Hilfe"
Dann bat sie die Zuschauer um Hilfe. "Wenn Sie etwas sehen, wenn Sie etwas hören, wenn Ihnen irgendetwas seltsam vorkommt, melden Sie es bitte den Strafverfolgungsbehörden", sagte sie. "Wir befinden uns in einer verzweifelten Lage und brauchen Ihre Hilfe", schloss sie.
Seit dem 1. Februar wird Nancy Guthrie vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass die 84-Jährige gegen ihren Willen aus ihrem Haus in Tucson im Bundesstaat Arizona gebracht wurde. Auf den Treppenstufen am Gebäude seien Blutspuren gefunden worden. Das FBI lobte eine Belohnung von 50 000 Dollar für sachdienliche Hinweise aus.
Hat Familie nächste Lösegeldforderung verstreichen lassen?
Mehrere Bekennerschreiben sind mittlerweile eingetrudelt, die sich teilweise als falsch herausstellen. In einer Botschaft forderten Unbekannte ein Lösegeld in Höhe von vier Millionen US-Dollar in Form von Bitcoins. Die Angehörigen sollten die Summe bis zum 5. Februar überweisen. Falls sie die Frist überschreiten, sollen bis zum 9. Februar sechs Millionen fällig werden.
Die erste Deadline hat Guthries Familie verstreichen lassen. Ob sie die zweite eingehalten hat, ist laut "People" noch nicht bekannt. Die Polizei wisse nichts von einem Kontakt zwischen den Angehörigen und den mutmaßlichen Entführern, schrieb das Magazin gestern.