Victoria Swarovski steckt mitten in der intensivsten Woche ihres Jahres. Erst am Freitag stand die 32-Jährige noch für "Let's Dance" bei RTL auf der Bühne, wenig später war sie schon in Wien. Dort erwarteten sie direkt die ersten Interviews und Proben in der Wiener Stadthalle - der Spielstätte des Eurovision Song Contest 2026.
Wer denkt, das sei der stressigste Teil, liegt falsch. Der Höhepunkt kommt noch. "Die letzten drei Wochen vorm Eurovision Song Contest sind dann wirklich minutiös getaktet. Da ist kaum noch eine freie Minute, von frühmorgens bis zum späten Abend", sagte Swarovski dem Magazin "CN Traveller". Ihren Angaben zufolge begannen die Vorbereitungen auf den ESC bereits vor zwei Monaten.
Zwölf Kilometer am Muttertag
Pause? Fehlanzeige. Am Muttertag ließ es Swarovski trotz vollem Terminkalender nicht aus, beim "Wings for Life World Run" in Schönbrunn an den Start zu gehen. Im Vorjahr hatte sie dabei die 16-Kilometer-Marke geknackt. Diesmal, wohl auch mit Blick auf ihre anstrengende Woche, blieb es bei zwölf Kilometern. Immerhin.
Dass sie in diesem Ausnahmezustand überhaupt noch funktioniert, liegt für Swarovski an einem klaren System: Rituale und Familie. Beides ist ihr nach eigener Aussage in dieser fordernden Phase besonders wichtig. "Wenn sie nicht da ist, rufe ich sie immer an", sagte sie im Gespräch mit dem österreichischen Onlineportal "Heute" über ihre Mutter. Beim Finale am Samstag wird das Telefonat allerdings nicht nötig sein - ihre Mutter reist eigens nach Wien, um sie zu unterstützen.
Gebet und der Blick nach oben
Auch der Glaube gehört für Swarovski fest zu den Momenten kurz vor dem großen Auftritt. Vor Aufführungen werde gemeinsam gebetet, erzählte sie. Und noch jemand ist gedanklich immer dabei: ihre verstorbene Großmutter. "Meine Großmutter hat vor ihrem Tod zu mir gesagt: 'Wenn ich nicht mehr da bin, schau einmal nach oben.' Und genau das mache ich jedes Mal", so Swarovski.
Diese innere Ruhe spiegelt sich wohl auch in ihrem Umgang mit dem Lampenfieber wider - oder besser gesagt: in dessen Abwesenheit. Vor dem Millionenpublikum, das den ESC jedes Jahr verfolgt, sei sie erstaunlicherweise kaum nervös. "Ich glaube, ich bin eher nervös, weil ich nicht nervös bin", sagte Swarovski.
Beim Finale kommt der große Auftritt
Zur Ruhe kommen will sie vor dem Bildschirm jedenfalls nicht. Auch modisch hat Swarovski für die kommenden Tage klare Pläne. Beim ersten Halbfinale möchte sie es etwas gesetzter angehen lassen. Das große Finale am Samstag aber soll ein anderes Bild abgeben. "Da haue ich natürlich einen raus", kündigte sie an.