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Fürst Albert II. und Charlene in Südafrika: Wie viele Kühe kostet die Braut?

Kurz nach ihrer rauschenden Hochzeit in Monaco sind Fürst Albert II. und Charlene in Südafrika, der Heimat der neuen Fürstin, eingetroffen. Von Präsident Zuma gab es zur Begrüßung ein Kompliment der besonderen Art.

Da war Fürst Albert II. von Monaco erstmal sprachlos: Für eine Braut wie Charlene müsse in Südafrika traditionell ein Brautpreis entrichtet werden, scherzte Südafrikas Präsident Jacob Zuma am Dienstag. Bei einer solchen Eheschließung sei ein Brautpreis von einigen Nguni-Kühen angemessen, meinte der Polygamist Zuma bei seinem Treffen mit dem Fürsten auf der IOC-Tagung in Durban. In der Runde sei herzlich über den Scherz gelacht worden, hieß es in der Darstellung des Präsidialamtes in Pretoria. Der Fürst lachte mit, wie der südafrikanische Rundfunk berichtete. Im offiziellen Teil der IOC-Tagung begrüßte Zuma, dreifacher Ehemann und Vater von 20 Kindern, das Fürstenpaar besonders herzlich. Charlene habe Südafrika schon als Schwimmerin sehr stolz gemacht und erweise sich auch weiterhin als "eine wundervolle Botschafterin Südafrikas".

jwi/DPA / DPA