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Gaby Köster im stern und bei sternTV: Zurückgeschickt vom lieben Gott

Sie war auf dem Höhepunkt ihrer Karriere - nippte nicht am Leben, sondern trank es. Dann: ein Schlaganfall. Jetzt kehrt Comedian Gaby Köster langsam zurück. Der stern traf sie.

Jahrelang lachte sie uns jede Woche mehrmals an. Gaby Köster gehörte zur ersten Liga der deutschen Privatfernseh-Comedians - bis es 2008 still um sie wurde. Schlaganfall! Jetzt ist die 49-Jährige zurück - bei sternTV und im neuen stern spricht sie über ihre lebensbedrohliche Erkrankung - und wie sie sie wegsteckt. Sie sagt: "Ich habe beim lieben Gott angeklopft. Er hat mich zurückgeschickt."

Köster hatte auf dem Höhepunkt ihrer Karriere im Januar 2008 einen Schlaganfall erlitten, der ihre linke Körperhälfte lähmte. Ob sie jemals wieder ganz gesund werden wird? Offen, aber nicht ausgeschlossen. Ihr großer Traum: "Meine Sehnsucht ist, mit beiden Beinen und den vier Hunden wieder über eine Wiese laufen zu können." Die Kölnerin gibt sich kämpferisch: "Ich habe mir ziemlich früh gesagt, es gibt keine Niederlagen, es gibt Herausforderungen und das ist vielleicht meine größte", sagt sie. Viele Gerüchte hatte es um Kösters Rückzug gegeben - Brustkrebs und andere Krankheiten dichteten Medien ihr an. Köster: "Ja, das habe ich im Krankenhaus schon gelesen. Es gab auch einen Zeitungsartikel, da steht eine Journalistin aufm Friedhof und sagt, sie stünde in der Nähe meines Grabes. Und da dachte ich, komisch, eigentlich ist meine Körpertemperatur recht angenehm …"

Sie schließt nichts aus

Ob sie jemals auf die große Bühne zurückkehren wird, ist ungewiss. "Was mich anbetrifft, ist überhaupt nichts ausgeschlossen", sagt sie. "In meinem Leben ist mir immer alles passiert, privat, im Job, alles. Es gab keine Planungen. Und der drissdrecksdrisselige Schlaganfall hat ja bewiesen: keine Prognosen."

Auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen zu sein, war für die Schauspielerin eine neue Erfahrung. Köster: "Ich bin immer ein selbstständiger Mensch gewesen, habe immer alles alleine geregelt und wenn das plötzlich nicht mehr geht, da platzt einem schon einmal die Hutschnur und man denkt, bitte nicht, ich will das alles wieder haben, wie es vorher war." Derzeit sitzt sie meist im Rollstuhl, wie ihr Cousin Gerd Köster dem "Kölner Stadtanzeiger" sagte: "Im Kopf ist sie ja ganz klar und helle." Seine Cousine könne zudem mit Gehhilfen einige Strecken laufen. Köster ist seit den 1990er Jahren aus den Shows "7 Tage, 7 Köpfe" und "Ritas Welt" bekannt. Im Fernsehen trat sie zuletzt Ende 2007 auf, Anfang 2008 musste Köster ihre Tournee "Wer Sahne will, muss Kühe schütteln" abbrechen. Gegen die Spekulationen über ihr Verschwinden vom Bildschirm war sie immer wieder juristisch angegangen. In der vergangenen Woche dann hatte ihr Management Kösters mediales Comeback angekündigt. Über ihre Krankheit hat die Kabarettistin und Schauspielerin das Buch "Ein Schnupfen hätte auch gereicht – Meine zweite Chance" geschrieben, das am Freitag herauskommt.

ben
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(