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Gefängnis-Strafe: Petition für Paris

Rettet unsere Paris - das fordern Fans und Freunde der verurteilten Hotelerbin nun in einer öffentlichen Bittschrift. Empfänger des verzweifelten Aufrufs ist der Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger.

Von Angelika Dehmel

Die Fans von Paris Hilton versuchen alles, um ihr die drohende traumatische und komfortfreie Knast-Erfahrung zu ersparen. Die "Simple-Life"-Darstellerin war trotz einer laufenden Bewährungsstrafe wiederholt ohne Führerschein gefahren und erwischt worden. Wie die US-Zeitung "People" berichtet, hat ein Freund von Paris nun eine Petition ins Leben gerufen. Auf ihrer MySpace-Seite fleht Paris nun mit Schreibfehlern und fünf Ausrufungszeichen ihre Fans an, diese Bittschrift zu unterschreiben: "Sihn it. i LOVE YOU ALL!!!!!"

Die Petition ist an den Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger gerichtet. Die Bitte: Er möge Paris ihre Fehler verzeihen, denn "Miss Paris Whitney Hilton bringt Schönheit und Aufregung und Hoffnung in das Leben der einfachen Menschen" und habe schließlich "weder jemanden verletzt noch umgebracht". 45 Tage Gefängnis könne man ihr einfach nicht zumuten und sie verdiene eine zweite Chance, um ihre Karriere fortführen zu können.

45 Tage Gefängnis sind zu lang

Paris' MySpace Seite quillt dementsprechend über vor aufmunternden Kommentaren aus aller Welt: "Paris, wir lieben dich, wie unterstützen dich, du darfst nicht ins Gefängnis gehen". Auch deutsche Fans haben sich dort bereits verewigt und dem zukünftigen Knastvogel ihre Liebe und Unterstützung zugesichert – und sofort die Petition unterschrieben. Ein paar der MySpace-Besucher finden jedoch auch harte Worte. Ein User namens "Raven" beschwert sich darüber, dass Prominente immer Ausnahmeregelungen bekommen, wenn sie etwas verbrochen haben. Aber selbst "Raven" glaubt, dass ganze 45 Tage hinter Gittern vielleicht doch ein wenig streng für die blonde Hotelerbin seien.

Paris Hilton kämpft außerhalb des Internets auch auf offizieller Seite weiter gegen ihre Haftstrafe. Ihre Anwälte haben bereits Berufung eingelegt. Eine direkte Ansprache an einem Gouverneur, der schließlich auch einmal Schauspieler war, kann da wohl in keinem Fall schaden: Doppelt hält besser.