George Michael Bedröhnt am Steuer


Er kommt nicht aus den Schlagzeilen: Der Popstar George Michael ist zum zweiten Mal in diesem Jahr beim Drogenmissbrauch erwischt worden. Seit den Neunzigern fällt der Brite den Medien immer wieder auf.

Der britische Popstar George Michael ist zum zweiten Mal in diesem Jahr wegen Drogenmissbrauchs festgenommen worden. Er wurde in der Nacht zum Sonntag in London schlafend am Steuer seines Autos an einer Kreuzung aufgefunden. Nach einer mehrstündigen Untersuchung durch Scotland Yard wurde er freigelassen, berichtete der Sender BBC.

Andere Autofahrer hatten die Polizei alarmiert, weil Michael mit seinem Auto direkt vor einer Ampel den Straßenverkehr behinderte. Die Polizei rief einen Krankenwagen, der ihn "als Vorsichtsmaßnahme" in eine Klinik brachte.

"Mein eigener dummer Fehler"

Der 43-jährige Ex-Sänger des Duos Wham!, der kürzlich eine erfolgreiche Europatournee startete, muss den Angaben zufolge im November vor Gericht erscheinen. Scotland Yard geht nach eigenen Angaben davon aus, dass er Marihuana geraucht hat. Zuletzt war Michael, der einst mit Hits wie "I Want Your Sex" und "Wake Me Up Before You Go-Go" Furore machte, im Februar kurzzeitig wegen Drogenmissbrauchs festgenommen worden.

Damals war er auch schlafend in seinem Auto in einer Straße am Hyde Park entdeckt worden. "Keiner bekam ihn wach, er war praktisch ohnmächtig", beschrieb ein Polizist den Vorfall. Der Star kommentierte die Geschichte mit den Worten: "Es war mein eigener dummer Fehler - wie üblich."

Zwei Monate später hatte er wieder mit der Polizei zu tun: Michael stellte sich den Behörden, nachdem er am Ostersonntag mit seinem Luxus-Allradwagen drei geparkte Autos verbeult und sich danach vom Unfallort entfernt hatte.

Für Schlagzeilen jenseits der Popmusik hatte George Michael auch 1998 gesorgt: Wegen einer "unanständigen Handlung" in einer öffentlichen Herrentoilette nahm ihn die Polizei in Los Angeles fest. Er hatte sich an dem als Schwulentreff bekannten Ort einem Zivilpolizisten unsittlich gezeigt.

DPA DPA

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