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George Michael: Die männliche Kylie Minogue

Sonnenbrille, Kettchen, Dreitagebart: So präsentiert sich George Michael heute. Aber auch der Popstar hat modische Durststrecken hinter sich. Ein Rückblick zeigt seine schlimmsten Modeverbrechen.

Die Mode der 80er Jahre wünscht sich George Michael nicht zurück. "Weiß Gott, ich habe viele Modeverbrechen in den 80er Jahren begange", sagte Michael schmunzelnd, der mit einer Sonnenbrille vor die Medien trat. "Ich habe mich schrecklich angezogen, ich war die männliche Kylie Minogue. Ich war sexuell frustriert. Weil ich keinen Sex zu der Zeit hatte, hatte ich auch kein Modebewusstsein." Das habe sich dann aber auch wieder geändert.

Auf der Berlinale stellte Michael seinen Dokumentarfilm vor, in dem er offen über sein Leben spricht. Dabei geht es auch um sein Coming Out. Seitdem habe er sich viel mehr geöffnet, so Michael. "Das hat alles verändert". In dem Film spricht Michael auch über den Aidstod seines damaligen Freundes und den Skandal von 1999, als er wegen Exhibitionismus in einer Herrentoilette in Los Angeles angeklagt wurde.

Musik und Liebe sind das Wichtigste

Heute sind Musik und sein Freund Kenny Goss das Wichtigste im Leben des 41-jährigen Stars. Nur in welcher Reihenfolge, darüber sei er sich nicht ganz sicher. Mit Blick auf seine musikalische Karriere als Popstar meinte er: "Mein Genre ist tot." Heute sei er "out". Als Sänger will er in Zukunft nicht mehr so viel im Rampenlicht stehen. "Ich war nie gut in der Rolle des Prominenten", meinte er. Bereits im vergangenen Jahr, vor dem Erscheinen seines dann sehr erfolgreichen Albums "Patience", hatte er angekündigt, sich aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen. Schauspieler will er aber nicht werden, verriet er auf der Berlinale.

AP/DPA / AP / DPA
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