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George Michael: Popstar dementiert Schikane im Knast

Sie lassen ihn höchstens beim Billard gewinnen: Mit deutlichen Worten hat Popstar George Michael Gerüchte dementiert, wonach er im Knast von Mithäftlingen drangsaliert werde. Es handle sich um "den üblichen" Müll, der über ihn verbreitet werde.

Popstar George Michael hat Berichte dementiert, wonach er im Gefängnis tief verzweifelt sei und schlecht behandelt werde. In einer öffentlichen Erklärung des prominenten Häftlings heißt es laut britischer Nachrichtenagentur PA, die Mitgefangenen ebenso wie das Personal gingen sehr freundlich mit ihm um, und er erhalte keinerlei Sonderbehandlung - abgesehen davon, dass "manche Typen hier mich am Billardtisch gewinnen lassen".

Nachdem Michael Ende September aus dem Londoner Gefängnis Pentonville in einen harmloseren Gefängnistrakt in Suffolk verlegt worden war, kamen Gerüchte über eine angebliche Schikanierung des Popstars auf. Mehrere englische Medien berichteten, er werde von seinen Mithäftlingen drangsaliert. Zuletzt hieß es, er habe mit einem Zellenkollegen Freundschaft geschlossen, der ihn jetzt vor Übergriffen beschütze. Zum Dank wolle Michael ihn nach der Entlassung als Bodyguard engagieren, vermeldete der Internetdienst "femalefirst.co.uk".

Michael stellt "den üblichen Müll" richtig

Der Sänger erklärte nun, er fühle sich verpflichtet, für seine Fans, Familie und Freunde "den üblichen Müll" richtigzustellen, der über seine Zeit hinter Gittern verbreitet werde. "Glaubt mir, in den vergangenen drei Wochen hat es weder Tränen noch Verängstigung oder Schikane gegeben - nicht mal eine schlaflose Nacht." Die meiste Zeit verbringe er damit, Tausende Briefe und Postkarten zu lesen. Er erhalte Zuspruch von Menschen aus aller Welt, teilte George Michael weiter mit. "Ich verspreche ihnen dafür, dass ich so bald wie möglich neue Musik herausbringen werde."

Ein Richter in London hatte Michael am 14. September wegen Fahrens unter Drogeneinfluss für acht Wochen hinter Gitter geschickt. Bei dem Sänger wurden nach einem Unfall Marihuana-Konsum und die Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente nachgewiesen. Der 47 Jahre alte ehemalige Star der Band "Wham!" war in ein grellgelb angestrichenes Fotogeschäft im Norden Londons gefahren. Er krachte mitten ins Schaufenster. Die Polizei fand ihn nach dem Unfall "in einer anderen Sphäre", wie es im Gerichtsprozess geheißen hatte.

Lesen Sie dazu auch bei unserem Partner in der Schweiz, 20 Minuten Online: "George Michael entschuldigt sich bei seinen Fans"

Mai/DAPD / dapd