HOME

Gespräch mit Susanne & Dieter Kronzucker: "Er braucht das"

Journalistenkinder haben es nicht einfach, sagt Susanne Kronzucker. Im Gespräch mit ihrem Vater Dieter geht es um Themen am Abendbrottisch, die Vorurteile von Kollegen und eine 28 Jahre alte Absprache, die in der Familie Kronzucker noch immer gilt.

Sie sind beide Fernsehjournalisten, sehen Sie sich Ihre Sendungen an?

Susanne Kronzucker: Ich sehe mir schon öfters die Sendungen meines Vaters an. Dann sprechen wir darüber, und ich gebe ihm meine Einschätzung. Genauso will ich auch seine Meinung über meine Sendungen hören. Es geht ja einfach nur um konstruktive Kritik.

Dieter Kronzucker:

Ich gebe ungern Ratschläge, weil jede Sendung ihr eigenes Profil hat. Aber ich sage natürlich, was mir an ihrer Sendung gefällt und was nicht. Zum Beispiel unterhalten wir uns im Moment darüber, wie eine neue Moderatorin in einem bereits bestehenden Magazin auftreten soll. Wird erwartet, dass sie das redaktionelle Konzept verändert oder, dass sie sich einfügt. Natürlich hat sie ihre genauen Vorstellungen, aber ich sage dann auch mal, was mir gefallen hat und was nicht.

Susanne Kronzucker:

Ich lege besonderen Wert auf seine Meinung, weil ich weiß, dass bei ihm keine Hintergedanken eine Rolle spielen. Bei jedem anderen müsste ich fragen, woher kommt das eigentlich, warum sagt er mir das jetzt. Diese Sorge habe ich bei meinem Vater nicht. Ich habe absolutes Vertrauen in seine Meinung. Er ist ja schliesslich mein Vater. Er wird's schon gut meinen, nicht?

Als Sie sich entschieden haben, Journalistin zu werden, hatten Sie damals nicht die Sorge, dass es sehr große Fußstapfen sind, in die sie da treten?

Susanne Kronzucker: Ich bin sehr selbstbewusst. Im wahren Sinne des Wortes - ich bin mir meiner Stärken und meiner Schwächen bewusst. Ich habe damals den Vergleich nicht gescheut, denn ich wusste, dass er kommt. Mir war klar, dass ich mich mit meinem Vater messen würde. Ich weiß, dass es manche Kinder berühmter Eltern ganz anders machen, weil sie Angst haben zu versagen. Aber ich habe auch allergrößte Unterstützung von zu Hause bekommen. Meine Eltern haben mir bei allen ernsthaften Vorhaben nie das Gefühl gegeben, ich könnte womöglich nicht reüssieren.

Dieter Kronzucker:

Es kam aber auch hinzu, dass ich genau in einer Zeit in den Hintergrund getreten bin, als sie nach oben kam. So hat eine direkte Konkurrenz auch gar nie stattgefunden. Man kann das ruhig so sagen: Bei mir war es von der A-Reihe in die B-Reihe und bei ihr von der B-Reihe in die A-Reihe. Und wir fühlen uns beide dort wohl. Ich mache inzwischen gerne Hintergrund-Berichterstattung und Analyse. Früher habe ich mich in dieser extrovertierten Position wohler gefühlt, und bei Dir ist es so, dass Du Dich langsam da reingearbeitet hast. Wenn wir irgendwo zusammen sind, heißt es gerne mal: 'Ach, Frau Kronzucker, das ist wohl ihr Vater'.

Susanne Kronzucker:

Früher war es umgekehrt. Da war ich gerne mal die Tochter von. Es wurde auch kolportiert, dass der Vater schon seine Kontakte spielen ließ, damit ich einen bestimmten Job bekäme. Aber so ist eben das Geschäft. Und dann habe ich einfach weiter gekämpft, und irgendwann wurden die Zweifel an meiner Eigenständigkeit abgelegt.

Dieter Kronzucker:

Kurioserweise ist es ja so, dass sie beim einzigen Sender gearbeitet hat, bei dem ich nicht war. Also die Gefahr, dass ich ihr die Laufbahn erleichtert hätte, war nie da.

Susanne Kronzucker:

Natürlich haben wir auch schon mal überlegt, eine gemeinsame Sendung zu machen. Wir suchen noch nach einem geeigneten Format.

Dieter Kronzucker:

Wir haben verschiedene Sendungsmodelle entworfen, aber es noch keinem angeboten. Aus biologischen Gründen sollten wir allerdings nicht allzu lange warten.

Wollten Sie schon immer Journalistin werden?

Susanne Kronzucker:

Es war nicht so, dass ich mir das vorgenommen hätte. Es war keine bewusste Entscheidung, sondern sie wurde mir sozusagen anerzogen. Wer in einem Journalisten-Elternhaus aufwächst, der geht ganz anders durch die Welt. Da werden viele Fragen aufgeworfen, da wird viel gesprochen und diskutiert, das geht in die Persönlichkeit über. Jedes Kind eines Journalisten muss wohl eine Art Neugier entwickeln oder eine Brille aufsetzen, mit der man alles noch mal schärfer sieht, Problemzonen erkennt oder Diskrepanzen oder Schattierungen. Das ist anerzogen.

Dieter Kronzucker:

Das ist richtig, und es kommt noch etwas hinzu. Wenn ein Journalist als Vater einer Familie von einer Reise nach Hause kommt und am Abendbrottisch sitzt, dann redet er zuerst mal von dem, was er erlebt hat. Ohne jeden Zweifel ist man als Journalistenkind gezwungen, Bildung anzunehmen. Vor allem, wenn der Journalist kein Spezialfach hat, sondern viele Bereiche abdeckt.

Susanne Kronzucker:

Mitunter war da sogar ein gewisser Druck da. Mein Vater hat weder eine schlechte Sprache noch Desinteresse zugelassen. Bei Reisen oder Begegnungen mit Menschen. Er wollte, dass wir immer etwas genauer nachfragen, was steckt da dahinter, warum ist das so, was ist die Geschichte. Das hat sicher auch manchmal genervt, aber ich habe schon sehr früh die Früchte davon getragen.

Ihr Vater war selten zu Hause, wie war das für Sie?

Susanne Kronzucker:

Die Zeit in Südamerika in den siebziger Jahren habe ich so in Erinnerung, dass er viel unterwegs war. Aber wenn er dann wieder nach Hause kam, brachte er uns immer etwas mit und hatte auch viel zu erzählen. Später, als er nicht mehr so viel reiste, gab es dann immer eine gemeinsame Mahlzeit am Tag, so dass wir uns eben austauschen konnte. Er hat viel gearbeitet und meine Mutter kümmerte sich um die Familie und den Zusammenhalt.

Dieter Kronzucker:

Was sehr wichtig war. So wie heute, dass meist beide arbeiten, wäre zur damaligen Zeit gar nicht möglich gewesen.

Susanne Kronzucker:

Es musste eben ein Anker zu Hause sein. Aber wir haben uns dennoch immer ausreichend gesehen.

Haben Sie ihn nicht vermisst?

Susanne Kronzucker:

Doch, natürlich. Das ist doch typisch. Jedes Kind empfindet es als einen besonderen Moment, wenn der Vater von der Arbeit nach Hause kommt. Ich erinnere mich aber auch, dass er sich dann immer Zeit für uns genommen hat, und wir haben sehr viel an den Wochenenden unternommen.

Haben Sie wichtige Entwicklungen Ihrer Töchter versäumt?

Dieter Kronzucker:

Das ist eine Frage, die ich mir selbst sehr oft gestellt habe. Dass ich nicht oft genug da war. Auch, dass meine Töchter immer zu kurz an einem Ort waren, um klassische Bindungen zu Freunden in der Schule zu schaffen. Dafür blieb ihnen keine Möglichkeit, weil man ja immer wieder umgezogen ist. Das würde ich mir sicher als Vorwurf gefallen lassen, und ich habe auch Schuldgefühle deswegen, aber ehrlich gesagt, habe ich diese erst später entwickelt.

Susanne Kronzucker:

Bei uns gab es eben keinen Alltag, wie ihn viele andere Familien erleben. Die wenige Zeit, die wir hatten, haben wir viel intensiver erlebt. Und gerade weil wir so oft umgezogen sind und uns erst mal wieder alleine zurechtfinden mussten, gab es viele Momente, in denen die Familie besonders eng zusammengehalten hat, um sich in einem neuen Land wieder zurecht zu finden. Aber ich sehe das überhaupt nicht negativ, Papi. Viele andere Menschen haben ganz andere Probleme, auch wenn sie nur an einem Ort sind. Für mich ist es gar nicht mehr anders vorstellbar.

War Ihr Vater streng?

Susanne Kronzucker:

Streng schon, in dem Sinne, dass es klare Regeln gab. Dafür gab es auch viel Liebe und Zuneigung. Ich habe meine Kindheit ganz positiv in Erinnerung.

Dieter Kronzucker:

Ich glaube nicht, dass ich meinen Töchtern jemals gesagt habe, was sie nicht tun sollen. Beruflich oder in Bezug auf ihre Hobbys. Ich erinnere mich daran, als Du das erste Mal gemodelt hast. Ich fand das jetzt nicht so eine gute Idee, aber ich habe Dir das nie gesagt. Oder auch bei meiner anderen Tochter Sabine, die hielt ich für sehr begabt in mathematischen Dingen. Sie wollte aber unbedingt Kunst studieren. Dann haben wir einen Kompromiss geschlossen: Ich sagte, 'Mach ein Jahr Mathe, und wenn Du dann immer noch meinst, das es nichts für Dich ist, dann tun wir alles, damit Du Kunst studieren kannst'. Und so haben wir es dann auch gemacht.

Susanne Kronzucker:

Natürlich versuchen alle Eltern, gewisse Talente in ihren Kindern zu entdecken und diese entsprechend zu fördern. Das machen wir auch. Aber es ist uns nie eine Richtung vorgegeben worden, und das mache ich auch bei meinen Kindern nicht. So viel Toleranz muss sein.

Was haben Sie von Ihrem Vater, was von Ihrer Mutter?

Susanne Kronzucker: Ich würde sagen, ich habe von beiden etwas. Aber als Kind wurde mir immer gesagt, ich komme mehr nach dem Vater. Meine Interessen haben sich mehr mit denen meines Vaters überschnitten, als mit denen meiner Mutter.

Dieter Kronzucker:

Sie sieht aus wie meine Ex-Frau und denkt wie ich. Und sie ist charakterfester als ich. Das hat sie von ihrer Mutter.

Wie würden Sie sich gegenseitig beschreiben?

Susanne Kronzucker:

Mein Vater ist eigentlich immer da, wenn ich ihn brauche. Dass er alles aufsaugt und auch sehr analytisch und interessant wiedergeben kann, gefällt mir auch. Aber er ist leider auch jemand, der selten zur Ruhe kommt.

Dieter Kronzucker [lacht]:

Ich habe eine hohe Mobilität.

Und umgekehrt?

Dieter Kronzucker:

Ich finde, sie hat ein großes Herz. Das hatte übrigens meine Mutter auch sehr stark.

Sind Sie "Papa's Liebling"?

Susanne Kronzucker:

Nein, das würde ja meine Mutter und meine Schwester ausschließen. Und das ist nicht der Fall. Wir kommen auch alle sehr gut miteinander aus, akzeptieren aber auch, dass es Seiten bei den anderen Familienmitgliedern gibt, die wir nicht so toll finden.

Gab es Zeiten, in denen Sie sich mal voneinander entfernt haben?

Dieter Kronzucker:

Es gab schon mal eine Zeit, in der Du lieber allein warst. In Deiner New York Zeit. Aber die Entfernung war nicht so, dass man Dich mit dem Lasso wieder einfangen musste.

Susanna Kronzucker:

Während viele Schulfreunde oder auch Kommilitonen mit ihren Freuden Urlaub gemacht haben, sind wir weiterhin oft und gerne mit unseren Eltern in den Urlaub gefahren, weil es so entspannt und bereichernd war. Aber klar, auch in der späten Pubertät gab es eine Zeit, da gingen die Interessen komplett in eine andere Richtung, und erst später, als ich dann Politologie an der Uni in New York studierte, kreuzten sich unsere Wege auch wieder öfter.

Hatten Sie mal Sorge um Ihre Tochter?

Dieter Kronzucker: Sorge ist zuviel, aber sie war mir schon etwas fremd in der Zeit.

Susanne Kronzucker:

Das mit dem Modeln habe ich während des Studiums gemacht, da konnte man sehr viel Geld verdienen. Das konnte man in New York schon ganz gut gebrauchen.

Sie sind fast ein Dutzend Mal in Ihrem Leben an verschiedene Orte gezogen, wo sind Ihre Wurzeln?

Susanne Kronzucker:

Da, wo meine Familie ist. Ich hatte nie einen bestimmten Ort, zu dem ich mich hingezogen fühlte. Wenn überhaupt, dann wäre das München und der Tegernsee, aber das hat auch wieder mit Menschen zu tun, weil eben meine Großeltern hier lebten, bei denen wir viel waren. Sie können mich überall hinsetzen mit meiner Familie. Ich bin ein absoluter Familienmensch.

Dieter Kronzucker:

Am Tegernsee das ist unser gemeinsames Zuhause. Da kommt die Familie an Feiertagen, zu Urlaubszwecken zusammen.

Ist durch die Entführung die Familie noch enger zusammengewachsen?

Susanne Kronzucker:

Das ist so eine uralte Überlegung. Wen schweißt so ein schwerwiegendes Ereignis nicht zusammen?

Dieter Kronzucker:

Es hat sicherlich Solidaritätseffekte aber es hat auch Fliehkräfte freigesetzt. Ich bin mir nicht sicher, ob man sich durch solche schwerwiegenden Einschnitte verändert. Ich glaube eher nicht. Ich denke, dass Emotionen, die in einem stecken, durch so ein Ereignis hervorgehoben werden. Aber genau begründen, was tatsächlich mit einem passiert, kann man nur schwer. Aber ich möchte noch etwas zu diesem Thema sagen, weil wir auch immer wieder Anfragen dazu bekommen: Es gibt in unserer Familie eine Absprache, dass wir darüber nicht reden. Diese Absprache ist vielleicht veraltet, schließlich ist sie 28 Jahre alt. Aber sie besteht noch, und daran haben sich bisher alle gehalten. Es kann auch sein, dass sich das irgendwann ändert. Aber dann müssen wir uns erst mal selbst noch damit beschäftigen, bevor wir damit an die Öffentlichkeit gehen.

Susanne Kronzucker:

Ich bin auch der Meinung, dass sich diese Erfahrung anderen Menschen oder gar der Öffentlichkeit nicht vermitteln lässt. Es ist doch nicht so, als würde ich von einer Abenteuer-Reise oder einer ungewöhnlichen Begegnung reden.

Gab es auch mal Zeiten, in denen Sie verflucht haben, dass Ihr Vater eine Person der Öffentlichkeit ist?

Susanne Kronzucker:

Ganz früher fanden wir das als Kinder eher aufregend, wenn mal ein Fotograf bei uns vorbeikam. Mein Vater hat aber immer großen Wert darauf gelegt, dass wir uns trotz seines Bekanntheitsgrades nicht als etwas Besonderes fühlen. Das war auch richtig so. Wenn man sich heute die Kinder von Prominenten ansieht, was sie aufgrund dieser Tatsache von sich halten, dann denke ich, haben meine Eltern ihre Wertvorstellungen besser vermittelt.

Wie oft sehen Sie sich?

Dieter Kronzucker:

Wenn wir in erreichbarer Nähe sind, dann sehen wir uns regelmäßig. Und wenn wir das eine Zeitlang nicht tun, dann arrangieren wir das. Wir beschenken uns auch gegenseitig. Ich freue mich heute zum Beispiel sehr, dass Susanne einen Halsschmuck aus Mexiko anhat, den ich ihr zu Weihnachten geschenkt habe.

Susanne Kronzucker:

Auch wenn ich nicht mehr zu Hause lebe, bringt er mir immer noch etwas von seinen Reisen mit. Aber ich schenke ihm auch gerne etwas.

Dieter Kronzucker:

Zum Beispiel hat sie mir für meine neue Wohnung in Berlin eine schöne Lampe geschenkt, die mir sehr gut gefällt. Oder dann sah sie mich mit einer abgewetzten Toilettentasche, die ich aus Kolumbien oder so habe, und dann hat sie mir eine neue gekauft. Wir schenken uns gerne Dinge, die wir gut gebrauchen können.

Gibt es Dinge, die Sie in der Erziehung anders machen möchten als Ihre Eltern?

Susanne Kronzucker:

Man kann es nicht vergleichen, wie ich aufgewachsen bin und wie meine Kinder jetzt aufwachsen. Aber mir ist es schon sehr wichtig, dass sie zwei Sprachen können, dass sie sich für möglichst viele Dinge interessieren und offen für Neues sind, ähnlich wie es mir meine Eltern beigebracht haben. Aber ich lasse sie dann schon auch aussuchen, was ihnen gefällt oder nicht.

Dieter Kronzucker:

Mir würde es Spaß machen, wenn Sie noch Spanisch lernen würden, wie Du früher.

Susanne Kronzucker:

Das ist dann die nächste Fremdsprache, die sie lernen.

Ihr Vater ist 72 Jahre alt und reist immer noch in entlegene Gebiete in der Welt, um von dort zu berichten. Haben Sie nicht manchmal Sorge um Ihren Vater?

Susanne Kronzucker:

Es gab Situationen, da rief er mich von unterwegs an und meinte, dass er nur noch eine Unterkunft auf dem Schiff bekommen hat, statt im Hotel. Dann sage ich zu ihm 'Papi, Du bist nicht mehr 30.' Er braucht das, und sicher ist das manchmal auch zu viel. Aber wenn es eine interessante, neue Aufgabe gibt, dann kann er auch nicht nein sagen. Und wer weiß, was passiert wenn er es macht. Es ist schon besser so.

Dieter Kronzucker:

Es ist nicht so, dass es mir nichts ausmacht, es macht mir einen ungeheuren Spaß. Und solange ich die Möglichkeit habe, dass mir ein Sender das in Auftrag gibt, sehe ich auch gar nicht ein, warum ich das aufgeben soll.

Was wünschen Sie sich gegenseitig?

Dieter Kronzucker:

Da fallen mir gleich drei Dinge ein: Das erste ist, dass die Umstände so bleiben, dass Du auch weiterhin in dieser positiven Stimmung bleibst, in der Du jetzt bist. Das Zweite: Dass Du dem Produkt, das Du herstellst, auch einen eigenen Stempel aufdrücken kannst. Und als Drittes: Dass unter den Enkelkindern der eine oder die andere auch noch mal Journalist wird. Wobei ich das ja eher von Deiner Tochter als von Deinem Sohn glaube.

Susanne Kronzucker:

So sehr ich ihm gönne, dass er so viel macht und so viel reist, wünsche ich mir, dass er wieder mal ein Buch schreibt. Weil ihm das Gelegenheit und Zeit gibt, wieder ein bisschen in sich selber zu schauen und sich mit den jüngeren und älteren Erfahrungen ein bisschen auseinanderzusetzen. Und natürlich Glück und Gesundheit und all das, was er braucht, um so weiter zu machen wie bisher.

Interview: Annette Utermark