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Glück für Lindsay Lohan: Freiheit für 300.000 Dollar

Überraschende Wendung: Eine US-Richterin hat nun doch die Freilassung von Hollywoodschauspielerin Lindsay Lohan gegen 300.000 Dollar (225.000 Euro) Kaution bewilligt. Damit bleibt der 24-Jährigen ein mehrwöchiger Gefängnisaufenthalt erspart.

US-Starlet Lindsay Lohan muss nun doch nicht wegen Drogenkonsums ab sofort ins Gefängnis: Gegen die Bezahlung von 300.000 Dollar (rund 222.000 Euro) Kaution darf Lohan auf freiem Fuß bleiben, wie der Sprecher des zuständigen US-Gerichts in Los Angeles am Freitag sagte. Der Haftbefehl gegen die 24-Jährige war ausgestellt worden, nachdem ein Drogentest positiv ausgefallen war. Lohan verstieß damit gegen Bewährungsauflagen.

Das Gericht hatte eine Freilassung Lohans gegen Kaution am Freitag zunächst abgelehnt. Wenige Stunden später urteilte eine andere Richterin jedoch, Lohan könne gegen die Zahlung der Kaution wieder freikommen. Ansonsten hätte Lohan bis zu einer neuen Anhörung am 22. Oktober hinter Gitter bleiben müssen.

Lohan war im Mai 2007 betrunken am Steuer erwischt worden. Sie machte eine Alkoholtherapie, wurde aber nur zwei Monate später in Santa Monica erneut wegen Trunkenheit am Steuer und Kokainbesitzes festgenommen. Seitdem hielt sie sich wiederholt nicht an ihre Bewährungsauflagen. Im Juli wurde sie dafür zu 90 Tagen Haft verurteilt, wegen der Überbelegung der kalifornischen Gefängnisse kam sie aber bereits nach 13 Tagen wieder frei. Im Gegenzug musste sie sich zu regelmäßigen Therapiegesprächen sowie zu zwei Alkohol- und Drogentests pro Woche verpflichten.

APN/AFP
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