Haftstrafe Vorsicht, Paris am Steuer


Nach ihrer Verurteilung wegen der Verletzung von Bewährungsauflagen kämpft Paris Hilton verzweifelt gegen die Haftstrafe. Grund zur Freude gibt es für das Party-Girl allerdings auch: Sie darf wieder legal durch L.A. cruisen.

Die prominente Verkehrssünderin Paris Hilton (26) darf trotz einer Gefängnisstrafe nun wieder ans Steuer. Nach Angaben der kalifornischen Straßenverkehrsbehörde hat Hilton ihren im November entzogenen Führerschein inzwischen zurückerhalten, berichtete die US-Zeitschrift "People". Damit sei es nun "total Okay" für Hilton, trotz früherer Verstöße gegen ihre Bewährungsauflagen wieder Auto zu fahren, versicherte Anwalt Lawrence Taylor.

Späte Einsicht

Das Party-Girl zeigt sich nach ihrer Verurteilung einsichtig. Ich erwarte nicht, dass ich besser als andere behandelt werde, die gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen haben", sagte Hilton in einer Mitteilung ihres Anwalts. "Aber ich hoffe sehr, dass ich nicht schlechter behandelt werde", fügte sie hinzu.

Die Stellungnahme wurde von Hiltons neuem Anwalt Richard Hutton veröffentlicht, einem Experten für Anklagen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss. Ein Grund für den Wechsel des Verteidigers wurde nicht bekannt. Hilton erklärte, sie sei sich bewusst, dass Fahren unter Alkoholeinfluss ein schwerwiegendes Vergehen sei. "Ich könnte es nicht ertragen, wenn jemand verletzt oder getötet worden wäre, weil ich betrunken gefahren bin", erklärte sie. "Das sollte niemand tun."

Knast-Braut

Die Hotel-Erbin hat allerdings Berufung gegen das Urteil eingelegt. Rechtsexperten geben dem Einspruch von Hiltons Anwälten aber kaum eine Chance. Nach richterlicher Anordnung muss sie am 5. Juni die Strafe in einem Bezirksgefängnis antreten. Polizei-Sprecher Steve Whitmore hatte am Mittwoch aber eine gute Nachricht für die Blondine. "Es ist möglich, dass Paris Hilton weniger als die verhängten 45 Tage absitzt", so Whitmore. Er verwies auf eine Ausnahmeregelung angesichts der überfüllten kalifornischen Gefängnisse, wonach Insassen bei guter Führung früher nach Hause dürfen.

Die 26-Jährige war zu 45 Tage Haft verurteilt worden, weil sie sich nach einer Trunkenheitsfahrt ohne Führerschein erneut ans Steuer gesetzt hatte. Sie soll ihre Haftstrafe am 5. Juni antreten.

AP/DPA AP DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker