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Internet-Trend "Riccing" Ich pass da rein!


Schauspielerin Christina Ricci hat unfreiwillig einen neuen Hype ins Leben gerufen: Sie quetscht sich in viel zu kleine Gegenstände und findet zahlreiche Nachahmer.

Als Schauspielerin Christina Ricci im November auf ihrer Twitterseite zwei Schnappschüsse veröffentlichte, ahnte sie wohl nicht, dass sie damit einen neuen Trend lostreten würde. Auf den Fotos ist die 33-Jährige zu sehen wie sie sich wahlweise in eine Minibar quetscht oder mit dem Po in einer Waschmaschine sitzt. Riccis Kommentar: "Klein zu sein hat gewisse Vorteile". Mit einer Körpergröße von 1,55 Meter gehört die Amerikanerin eher zu den kleinen Frauen in Hollywood.

Nun besuchte Ricci die US-Talkshow "Live! with Kelly and Michael". Dort sprach sie nicht nur über ihren neuen Fernsehfilm "Lizzie Borden Took an Axe", sondern auch über das bizarre Hobby, sich in viel zu kleine Gegenstände zu pressen. "Zugegeben, manchmal tut es auch ein bisschen weh. Aber für mich ist das eine Art von Kunst", sagte Ricci.

Der Trend hat mittlerweile Dutzende Nachahmer gefunden. Unter dem Hashtag Riccing posten Menschen Fotos von sich in Mülltonnen, Gefrierfächern, Koffern oder Pappkartons. Selbst hochgewachsene Männer lassen sich nicht abhalten, einen Großteil ihres Körpers irgendwo hinein zu zwängen. Bestes Beispiel: Talkmaster Michael Strahan, in dessen Show Ricci zu Gast war, misst 1,96 Meter und spielte früher Football. Unter einen Couchtisch wollte er trotzdem kriechen. Getreu Riccis Motto: Ich pass da rein!

jum

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