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Britney Spears' Schwester Organisation lehnt Gewinne von Jamie Lynn Spears' Buchverkäufen ab – das ist der Grund

Jamie Lynn Spears
Jamie Lynn Spears' Buchveröffentlichung steht unter keinem guten Stern
© clessard|File|Filed|11/2/2016 11\02\53 PM, Evan Agostini / Picture Alliance
Jamie Lynn Spears' Biografie "Things I Should Have Said" sorgt schon vor ihrer Erscheinung für Aufsehen. Die Wohltätigkeitsorganisation, der ein Teil des Gewinns zukommen sollte, hat diesen nun abgelehnt.

Die Veröffentlichung von Jamie Lynn Spears' Biografie steht unter keinem guten Stern. Erst im Sommer dieses Jahres gab es wütende Reaktionen, als Fans glaubten, sie würde die Bekanntheit ihrer Schwester ausnutzen, um das Buch zu verkaufen.

Jamie Lynn Spears: Erlöse aus Buchverkäufen abgelehnt

Denn für einen kurzen Moment war eine Preview der Biografie online zu sehen. Damals lief sie unter dem Titel: "I Must Confess: Family, Fame, and Figuring It Out". "I Must Confess", das weiß jeder Britney-Fan, ist eine Zeile aus einem ihrer berühmtesten Songs, "Baby One More Time".

Ob es an der lautstarken Kritik lag oder aber wirklich ein Fehler war, ist nicht klar, aber kurze Zeit später erklärte der Verlag, das Buch solle nicht so heißen. Stattdessen wird es den Titel "Things I Should Have Said" tragen.

Doch damit hat das Drama noch kein Ende. Vor gut einer Woche verkündete Jamie Lynn Spears auf Instagram, dass sie mit dem Gewinn eine wohltätige Organisation unterstützen wolle, die sich das Thema mentale Gesundheit auf die Fahnen geschrieben hat. "Ich freue mich sehr, ankündigen zu können, dass ein Teil des Erlöses aus meinem Buch an 'This Is My Brave' gehen wird, denn ich weiß, wie beängstigend es sein kann, über persönliche Probleme zu sprechen, vor allem, wenn man nicht das Gefühl hat, dass man die Unterstützung oder einen sicheren Raum hat, um dies zu tun", schrieb sie auf Instagram. 

Ihre Rolle ist rätselhaft

Jetzt hat "This Is My Brave" verkündet, die Gewinne nicht annehmen zu wollen. "Wir haben beschlossen, das Angebot, den Erlös aus dem Buchverkauf zu erhalten, abzulehnen", erklärt die Organisation und entschuldigt sich bei allen, die sich angegriffen gefühlt haben.

Hintergrund ist die scharfe Kritik von Britney-Spears-Fans und ihr Vorwurf, Jamie Lynn habe ihre Schwester in den vergangenen Jahren weder unterstützt, noch für das Ende von deren Vormundschaft gekämpft. Im Gegenteil: Die Rolle der jüngeren Spears ist nicht ganz klar.

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Denn dass Jamie Lynn in die Geschäfte der Vormundschaft nicht involviert war, ist zu bezweifeln. 2018 wurde die Schauspielerin als Verwalterin von Britneys Vermögen eingesetzt, forderte daraufhin sogar mehr Macht über die Treuhandfonds ihrer Schwester. Gerüchte, dass mit Britneys Geld nicht sorgsam umgegangen wird, gibt es innerhalb der Bewegung schon lange. 

Britney Spears stichelt gegen ihre Familie

Um zu erkennen, dass Britney Spears nicht nur mit ihrem Vater gebrochen hat, sondern auch mit weiteren Teilen ihrer Verwandtschaft, muss man nicht weit schauen. Vor wenigen Tagen machte die Sängerin ihrem Ärger Luft. "Gott sei meiner Familie gnädig, wenn ich jemals ein Interview gebe", schrieb sie in einem längeren Posting. 

Im September wurde Britneys Vater als ihr Vormund abgesetzt, die nächste Entscheidung im Prozess ist für Anfang November geplant. 

ls

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