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Jennifer Hudson: Besuch beim Verlobten rettete ihr Leben

Im Oktober 2008 ereignete sich im Haus von Jennifer Hudson ein Drama: Ihre Mutter, ihr Bruder und ihr kleiner Neffe wurden erschossen - mutmaßlich vom Ex-Mann der eigenen Schwester. In einem Interview erzählt die Schauspielerin jetzt, warum sie der Tragödie entging.

Hollywood-Schauspielerin und Sängerin Jennifer Hudson ist überzeugt davon, dass ihr ein Besuch bei ihrem Verlobten vor drei Jahren das Leben gerettet hat.

Im Oktober 2008 wurden Hudsons Mutter Darnell Donerson, 57, und ihr Bruder Jason Hudson, 29, in der Chicagoer Wohnung der Familie erschossen. Hudsons Neffen, den siebenjährigen Julian King, fanden die Ermittler drei Tage später erschossen in einem abgestellten Auto.

Hudson selbst befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht in Chicago, weil sie ihren Verlobten, den WWE-Wrestler David Otunga, besuchte. "Er wollte, dass ich mit ihm nach Florida komme anstatt nach Chicago zu gehen. Ich flog hin, um ihn zu sehen, deshalb gibt es mich noch", sagte Hudson dem US-Magazin "Ebony".

Vor der Familientragödie plante die Oscar-Gewinnerin mit ihrem Verlobten noch "die größte Hochzeit aller Zeiten", erzählte sie dem Magazin. Bis heute fühle sich die 30-Jährige unsicher, ob sie einen Termin für die Eheschließung festlegen soll. "Nachdem das passiert ist, dachte ich: 'Ich weiß nicht, was ich will'", so Hudson, "Ich muss eine Menge Dinge ordnen, bevor ich irgendetwas anderes mache."

Hudson und Otunga haben einen gemeinsamen zweijährigen Sohn David Jr. Als Mörder von Hudsons Mutter Darnell, ihrem älteren Bruder Jason und dem Neffen Julian ist William Balfour angeklagt, der Ex-Mann von Hudsons Schwester Julia.

jwi/DPA/Bang / DPA
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