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Jerry Seinfeld: Deswegen findet er das Roseanne-Aus unnötig

Verständnis hat Jerry Seinfeld für die rassistischen Aussagen seiner Kollegin Roseanne Barr nicht, dennoch hätte er sie nicht gefeuert.

Jerry Seinfeld meldet sich in der Roseanne-Affäre zu Wort

Jerry Seinfeld meldet sich in der Roseanne-Affäre zu Wort

Der Schauspieler und Comedian Jerry Seinfeld (64, "Seinfeld") äußert sich zu dem Skandal um Roseanne Barr (65). Im Interview mit "Entertainment Tonight" stellte er darauf angesprochen fest: "Ich habe es nicht verstanden, warum es notwendig war, sie zu feuern." Er habe es vorher noch nie miterleben müssen, wie jemand mit einem einzigen Knopfdruck seine komplette Karriere ruiniert hat. Dennoch sprang Seinfeld seiner Kollegin nicht inhaltlich zur Seite. "Warum solltest du jemanden umbringen, der Selbstmord begeht?", sagte Seinfeld. In seinen Augen hätte sich Barr also in wenigen Wochen selbst erledigt.

Barr hatte die Afroamerikanerin Valerie Jarrett (61), Ex-Beraterin des früheren US-Präsidenten Barack Obama (56), als Kind der "Muslimbruderschaft und Planet der Affen" bezeichnet. Die Schauspielerin löschte ihren Eintrag wenige Stunden nach der Veröffentlichung und schob später eine weitere Botschaft hinterher. Sie entschuldigte sich darin für ihre Worte und meinte, sie habe ihre Tweets unter dem Einfluss von Schlaftabletten geschrieben. Dennoch kündigte wenig später der Sender ABC die Zusammenarbeit mit ihr fristlos auf.

SpotOnNews
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