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Bewegender Auftritt: Jimmy Kimmel moderiert mit seinem herzkranken Sohn

Im April wurde US-Moderator Jimmy Kimmel zum vierten Mal Vater. Doch sein Sohn Billy kam mit einem Herzfehler zur Welt. Jetzt zeigte der 50-Jährige sein Kind im TV - und verfolgt damit ernste Absichten.

Jimmy Kimmel

Jimmy Kimmel mit Sohn Billy in seiner Show

Bei diesem Auftritt musste selbst der sonst so schlagfertige Jimmy Kimmel weinen: Gemeinsam mit seinem sieben Monate alten Sohn Billy auf dem Arm, moderierte der 50-Jährige am Montagabend seine Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live". Der Grund für Kimmels Tränen: Sein Sohn kam im April mit einem Herzfehler zur Welt. Direkt nach der Geburt musste der Säugling operiert werden.

"Er hat sich vielleicht in die Windeln gemacht, aber es geht ihm gut"

In der vergangenen Woche stand nun der zweite Eingriff an. "Ich konnte letzte Woche nicht hier sein, weil dieser Junge hier eine Herz-OP hatte. Aber es geht ihm gut. Er hat sich vielleicht in die Windeln gemacht, aber es geht ihm gut", sagte der Moderator sichtlich gerührt. Billy stehe noch eine weitere Operation bevor, dann könne er bei den Olympischen Spielen 2036 mindestens eine Bronze-Medaille gewinnen, scherzte Kimmel.

Während er am Krankenbett seines Sohnes wachte, wurde seine Show in der vergangenen Woche von seinem Kumpel Neil Patrick Harris moderiert. Bei ihm bedankte sich Kimmel ebenso wie bei den Ärzten und Schwestern des Kinderkrankenhauses, in dem sein Sohn behandelt wurde.

Steuersenkungen dürfen nicht wichtiger sein als kranke Kinder

Gleichzeitig forderte er Politiker in Washington auf, mehr für die Gesundheitsversorgung von Kindern zu tun, deren Eltern nicht so wohlhabend seien wie er selbst. Dass Steuersenkungen für Reiche wichtiger seien, als das Leben kranker Kinder zu retten sei einfach nur ekelhaft, schimpfte Kimmel.

Bereits im Mai hatte der Moderator in seiner Show über die Herzerkrankung seines Sohnes gesprochen und damals an die Notwendigkeit von Obamacare appelliert. Die unter US-Präsident Obama eingeführte Möglichkeit zur gesetzlichen Krankenversicherung, will sein Nachfolger Donald Trump wieder abschaffen.



jum
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