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Urteil Hundestreit zwischen Amber Heard und Australien endet mit Geldstrafe

Amber Heard und Johnny Depp
Erschienen persönlichen: Amber Heard und Johnny Depp werden vor dem Gerichtssaal in Queensland von Reportern umlagert.
© Glenn Hunt/DPA
Wegen den Terriern Pistol und Boo drohte ihnen sogar eine Haftstrafe: Johnny Depp und Ehefrau Amber Heard haben ihre Hunde nach Australien eingeführt, ohne sie anzumelden. Jetzt wurden sie dafür verurteilt.

US-Schauspieler Johnny Depp und seine Frau müssen in Australien eine Geldstrafe zahlen, weil sie ihre beiden Hunde im vergangenen Jahr bei der Einreise nicht deklariert hatten. Eine Richterin verurteilte Depps Frau Amber Heard als Halterin der beiden Terrier Pistol und Boo zu einer Geldstrafe von 1000 australischen Dollar (rund 680 Euro), wie Medien aus dem Gerichtssaal in Southport an der Ostküste berichteten. Depp und Heard waren zu dem Verfahren persönlich nach Australien gekommen.

Johnny Depp und Amber Heard räumen Fehler ein

Beide hätten ihr Bedauern über den Zwischenfall in einem Video geäußert, das vor Gericht eingespielt wurde, berichteten Reporter. Sie seien damals übermüdet gewesen. Die Hunde nicht anzumelden, sei ein Versehen gewesen. Heard einigte sich vor der Anhörung mit den Anklägern: Sie räumte den Fehler ein, die Staatsanwaltschaft verzichtete im Gegenzug auf den schwerwiegenderen Anklagepunkt der illegalen Einfuhr der Tiere. Das hätte mit zehn Jahren Haft bestraft werden können. 

Agrarminister drohte mit Einschläferung der Hunde

Depp und Heard hatten die Hunde im vergangenen Mai wieder ausgeflogen, nachdem der Agrarminister gedroht hatte, sie einschläfern zu lassen. Australien hat strikte Quarantänebestimmungen, damit keine Tierkrankheiten in das Land eingeschleppt werden.

mai/DPA

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