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Justin Bieber: Zweijährige Bewährungsstrafe für Eierwurf

Eierwurf mit Folgen: Justin Bieber kommt zwar um einen Prozess herum, aber er muss zahlen, in Therapie gehen und sich an Bewährungsauflagen halten. Und schon bald steht der nächste Gerichtstermin an.

Justin Bieber ist glimpflich davongekommen: Statt eines Prozesses wegen Vandalismus brummte ein Richter in Los Angeles dem 20-jährigen Popstar eine #link;http://da.co.la.ca.us/mr/pdf/070914_Bieber_Pleads_to_Misdemeanor_Vandalism.pdf;zweijährige Bewährungsstrafe# auf. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, muss der kanadische Sänger zudem fünf Tage Sozialdienst leisten, an einem zwölfwöchigen Kurs zur Aggressionsbewältigung teilnehmen und rund 80.000 Dollar Entschädigung zahlen.

Bieber war im Januar von einem Nachbarn im kalifornischen Calabasas, einem Promi-Vorort von Los Angeles, wegen Vandalismus angezeigt worden. Der Teenie-Star soll Eier auf dessen Luxushaus geworfen und größeren Schaden angerichtet haben. Nachbarn in Calabasas hatten sich zuvor bereits über Biebers rücksichtslosen Fahrstil und Partylärm beschwert.

"Justin ist froh, dass diese Sache erledigt ist und nun hinter ihm liegt", zitierte der Sender CNN aus einer Mitteilung von Biebers Sprecher. Er wolle sich wieder ganz auf seine Musik und seine Karriere konzentrieren.

Bieber war selbst nicht vor Gericht erschienen, als die Anklage verlesen wurde. Seine Anwältin sah davon ab, die Vorwürfe anzufechten. Hätte Bieber auf "nicht schuldig" plädiert, wäre es möglicherweise zu einem Prozess gekommen.

Der Sänger muss als nächstes in Miami vor Gericht. Nach einer Festnahme im Januar wegen zu schnellen Fahrens soll dort Ende Juli der Prozess beginnen. Der Teenie-Schwarm gilt seit Jahren als einer der erfolgreichsten jungen Pop-Musiker. In jüngster Zeit machte er aber vor allem mit kleineren Skandalen Schlagzeilen.

jum/DPA / DPA