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Kardashian reicht Scheidung ein: Das schnelle Ende von K. und K.

Tieftraurig ist sie. Natürlich. Doch, so Kim Kardashian, manchmal komme es eben anders als man denkt. Eben. Und so trennt sich das TV-Sternchen nach nicht einmal drei Monaten von ihrem Gatten Kris Humphries. Praktisch: Die Scheidung passt hervorragend in ihren PR-Zeitplan.

Von Frank Siering, Los Angeles

Das ging jetzt aber dann doch sehr schnell. Ganze 72 Tage hielt die Ehe von Reality-TV-Star Kim Kardashian zu Basketballspieler Kris Humphries. Am Halloween-Montag wurde in Los Angeles wegen "unüberbrückbarer Differenzen" die Scheidung eingereicht.

"Ich bin tieftraurig", so Kardashian in einer Presseerklärung gegenüber ihrem Arbeitgeber E! Der Sender, dem sie ihre mediale Existenz und ihren Reichtum zu verdanken hat. Und weiter: "Ich hatte gehofft, dass diese Ehe für immer halten würde. Aber manchmal kommt es halt doch anders, als man denkt."

Kann man wohl sagen. Kardashian und Humphries hatten mit großem Tamtam und einer Millionen-Dollar-Feier in Los Angeles geheiratet. Die Rechte für die Berichterstattung der Eheschließung waren angeblich für 1.5 Millionen Dollar an diverse Medien verkauft worden. Ein Umstand, den Kardashian bis heute verneint.

War es doch nur eine "falsche" Ehe?

Über die anschließende Hochzeitsreise wurde genauso detailliert berichtet wie sich jetzt sicherlich auch die tränenreiche Scheidung mit all ihren Einzelheiten in irgendeiner Form in der Kardashian-Realityshow wiederfinden wird.

Und so liegt es fast nahe, dass schon am Tag der Scheidung Zweifel aufkommen, ob diese Ehe wirklich echt oder doch nur für die TV-Quote gestellt war? Vieles scheint für eine "falsche Ehe" zu sprechen.

Denn noch immer ist unklar, wie sich Kardashian und Humphries tatsächlich kennen- und (so schnell) liebengelernt haben. Einige Insider in Hollywood sagen gar, Kardashian habe eine Art "Vorsprechtermin" für diverse Sportler inszenieren lassen, um den passenden Partner fürs Leben zu finden.

Mehr Sendezeit als mit seinem Basketballteam

Auch Humphries, bis zur Eheschließung mit Kardashian ein eher unbekannter Durchschnittsspieler in der NBA, profitierte von der "Liebe" zu Kim K. Plötzlich tauchte er in der Realityshow auf, bekam mehr Sendezeit im TV als ihm jemals in der Basketball-Profiliga mit den New Jersey Nets zuteil wurde.

Finanziell lohnte sich die Heirat für die Kardashian-Inszenierung: Von exklusiven Fotoshootings für Titelseiten in Klatschmagazinen über unzählige PR-Termine mit Brautkleid-Designern und Schmuckherstellern bis hin zu neuen Quotenrekorden im TV. Kim K. weiß, wie man Geld verdient.

So traurig Kim Kardashian sich im Moment auch gibt, so knallhart zeigt sie sich bei der schnellen Scheidung. Nicht nur heuerte sie Scheidungssuperstar Laura Wasser als Anwältin an (sie vertrat schon Britney Spears, Maria Shriver und Angelina Jolie), auch hatte sie ihren Ehemann am Vorabend der Vermählung schnell noch einen wasserdichten Ehevertrag unterschreiben lassen. In den eingereichten Scheidungsdokumenten, die stern.de vorliegen, weigert sie sich etwa, ihren Ex finanziell unterstützen zu wollen.

Ein perfekt getimtes Drama

Der Zeitpunkt der Trennung passt übrigens ganz wunderbar in Kardashians Terminplanung. Die neue Staffel ihrer Realityshow wird gerade in New York abgedreht. Und da passt dieses persönliche Drama natürlich ganz hervorragend ins Skript. Fast wie im wirklichen Leben...

  • Frank Siering