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Lindsay Lohan: Laufsteg statt Leichenschauhaus

480 Sozialstunden - das war die Strafe, die Lindsay Lohan anfang des Jahres für den Diebstahl einer Halskette bekam. Abgeleistet hat sie gerade mal einen Bruchteil. Dabei läuft ihr die Zeit davon.

Im Februar wurde Schauspielerin Lindsay Lohan ("Girls Club - Vorsicht bissig!") zu 480 Sozialdienststunden verknackt, weil sie eine Halskette gestohlen hat. Bis heute hat sie offenbar nur 60 Stunden in einem Frauenzentrum in Los Angeles abgeleistet.

"RadarOnline.com" zitiert einen Insider: "Lindsay hat ihre Stunden in der Selbsterfahrungsgruppe für Ladendiebe beendet, kommt mit ihren anderen Verpflichtungen aber nicht hinterher."

Weiter gibt er preis: "Lindsays Team hat ihr schon gesagt, dass sie einen großen Teil ihrer Zeit ableisten muss, um die Richterin davon zu überzeugen, dass sie dabei ist, ihre Stunde abzuleisten." Lohan würde dies aber ignorieren, schließlich hätte sie ein Jahr Zeit der auferlegten Arbeit nachzugehen. Die 25-Jährige muss 380 Stunden in einem Frauenzentrum und 100 Stunden in einem Leichenschauhaus ableisten. In letzterem habe sie noch nicht eine Stunde verbracht.

Am 17. Oktober steht zudem ein weiterer Gerichtstermin an. Der Vertraute hat ebenfalls erwähnt, dass die zuständige Richterin "schon in der Vergangenheit gesagt hat, dass sie keine Entschuldigungen akzeptieren werde", würden die Vereinbarung nicht eingehalten.

Nachdem Lohan einen Auftritt als Model bei der New York Fashion Week absolvierte, anstatt sich mit ihrer Strafe zu beschäftigen, verteidigte sie ihre Sprecher: "Lindsay hat sehr eng mit ihren Beratern zusammengearbeitet, um eine Balance dazwischen zu finden, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und den vom Gericht auferlegten Pflichten nachzukommen."

Der Vater der Schauspielerin, Michael Lohan, äußerte vor Kurzem jedoch Zweifel: "Ihre Anwälte und ich haben alles getan, was wir konnten, damit sie nicht ins Gefängnis muss."

ono/Bang