Madonna VIP-Ticket für den Papst


Madonna hat einen ihrer bedeutenderen Kritiker, Papst Benedikt XVI., zu ihrem Konzert in Rom eingeladen. Der Grund: Der Vatikan ist sauer, weil sich Madonna auf der Bühne ein bisschen kreuzigen lässt.

"Dem Papst würde die Show gefallen, und er würde Madonna applaudieren", zitierte die Zeitung "La Repubblica" Madonnas Sprecherin Liz Rosenberg. Die Einladung soll den Vatikan besänftigen, der sich zuvor kritisch über die Show geäußert hatte, weil die Sängerin - während sie das Lied "Live To Tell" intoniert -mit einer Dornenkrone auf dem Kopf an einem mächtigen Kreuz hängt. "Benedikt sollte mit eigenen Augen die Ausdruckskraft, die Schönheit und die Menschlichkeit Madonnas bei der bewegenden Performance sehen", hieß es. Madonna wird am Sonntag im römischen Olympiastadion vor mehr als 70.000 Fans auftreten.

"Sich aus Spaß kreuzigen zu lassen, und das in der Stadt des Papstes, ist ein Akt offener Feindseligkeit und eine sinnlose Marketing-Operation", hatte zuvor Kardinal Ersilio Tonini erklärt. Auch andere Würdenträger verurteilten die Show als "geschmacklos" und "dumm". Die Künstlerin wurde am Samstagmorgen mit ihrer Familie in Rom erwartet, wo sie von 35 Bodyguards in ein Luxushotel begleitet werden sollte.

DPA DPA

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