Manhattan "Nackte Kunst" im Central Station


Nein, sie warten nicht im Adams-Kostüm auf den Zug: 450 Frauen haben sich im New Yorker Grand Central Station ausgezogen - für die Kunst und Fotograf Spencer Tunick.

Für seine Serie "Nackte Kunst" hat der in New York ansässige Fotograf Spencer Tunick 450 Frauen im Grand-Central- Bahnhof von Manhattan zu "menschlichen Installationen" arrangiert. Er habe "die schönsten Menschen im schönsten Bauwerk" New Yorks zusammengebracht, erläuterte Tunick dem Nachrichtensender CNN.

Der Bahnhof war in der Nacht zum Sonntag für den Publikumsverkehr gesperrt. Dadurch konnte der Künstler die nackten Frauen ungestört zu den verschiedensten "Skulpturen" anordnen.

Der gebürtige New Yorker betrachtet seine Aktionskunst zwar als flüchtige, an den Ort gebundene Installationen, dokumentiert diese aber mit Fotos. Probleme gab es bisher nur in den USA, wo Tunick wegen der Präsentation von Nackten in der Öffentlichkeit fünf Mal verhaftet wurde. "In den USA betrachten sie den Körper als ein Verbrechen", klagt der Künstler.


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